Quarantäne-Pflichten, Reiseverbote und schleppend voranschreitende Impfkampagnen hindern viele ausländische Erntehelfer, die überwiegend aus Osteuropa stammen, daran, nach Belgien zu kommen. Dabei wird ihre Muskelkraft auf den Feldern dringend gebraucht. Denn in der Landwirtschaft beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Anders als eine Großveranstaltung lässt sich eine Ernte nämlich nicht verschieben – und die droht, ohne Erntehelfer zum Dilemma zu werden. Um das Szenario zu verhindern, sind die belgischen Obst- und Gemüsebauern belgienweit auf der Suche nach Hilfskräften.
Auf der Webseite helpdeoogst.be gibt es zurzeit mehr als 1.700 vakante Stellen. Die Jobbörse richtet sich nicht nur an Studenten oder Arbeitslose, sondern auch an Personen, die in Zeiten der Pandemie ihren eigentlichen Job nicht ausüben können und in Kurzarbeit gesetzt worden sind. (belga/calü)

Kommentare
Wir haben doch so viele Neubürger, und man bringt ja immer noch tüchtig neue ins Land. Die könnten sich doch mal nützlich machen.
Wir haben doch so viele Neubürger und es kommen ja noch ständig neue. Denen ist immer so langweilig, die sollte man mal fragen. Sind ja so weit alles Fachkräfte.
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