„Summertime“ soll komplett am Triangel stattfinden

<p>Solche Bilder vom Innenhof des Triangels wird es bei „Summertime“ in diesem Jahr wohl nicht geben. Doch möchten die Veranstalter an einer Durchführung festhalten.</p>
Solche Bilder vom Innenhof des Triangels wird es bei „Summertime“ in diesem Jahr wohl nicht geben. Doch möchten die Veranstalter an einer Durchführung festhalten. | Foto: GE-Archiv

Vergangene Woche hat der Konzertierungsausschuss eine ganze Reihe Lockerungen vorgestellt. Wenn es die Zahl der belegten Intensivbetten zulässt und die Impfkampagne wie geplant voranschreitet, soll ab dem 9. Juni ein umfangreicher Sommerplan eintreten, der in vier Schritten eine Rückkehr zu einem normaleren Leben ermöglichen soll. Davon betroffen sind auch Veranstaltungen im Freien, zu denen die beliebte Reihe „Summertime in St.Vith“ gehört. Diese findet traditionell in den Sommermonaten Juli und August statt.

Schon vor dem Treffen des Konzertierungsausschusses hatte sich die zuständige Arbeitsgruppe der Fördergemeinschaft (FG) St.Vith mit dem Thema befasst und nach Lösungen gesucht. Schließlich muss sich das Konzept nach den unsicheren Zeiten richten und sich finanziell tragen.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen des Triangel St.Vith hatten sich Überlegungen in Richtung einer Zusammenarbeit ergeben. Diese sehen konkret eine Durchführung von fünf Veranstaltungsabenden im Innenhof zwischen Kulturzentrum und Dienstleistungszentrum vor. Traditionell tourt „Summertime“ eigentlich von Platz zu Platz in der Innenstadt, worauf die Verantwortlichen in diesem Jahr aus praktischen Gründen verzichten wollen, wie FG-Präsident Thomas Gritten dem GrenzEcho auf Nachfrage bestätigt: „Es ist zu erwarten, dass die Durchführung einer solchen Veranstaltung mit Auflagen wie einer Einlasskontrolle verbunden sein wird. Weil der Hof nur zu einer Seite hin zugänglich ist, müsste nur diese Seite abgesperrt werden. Auch könnten wir die Infrastruktur zumindest teilweise von Woche zu Woche stehen lassen. Und das Triangel käme uns mit seiner Technik und Infrastruktur entgegen.“ Nach welchen Auflagen sich die Veranstalter richten müssen, ist noch ungewiss. Doch zeigt sich Thomas Gritten im Hinblick auf eine Durchführung optimistisch.

Ein Fragezeichen steht hingegen noch hinter dem Trödelmarkt, zu dem üblicherweise Tausende Menschen strömen. „Es gestaltet sich schwieriger als für Summertime, weil sich der Trödelmarkt eigentlich über die gesamte Stadt erstreckt. Die aktuellen Regeln sehen beispielsweise vor, dass ein Einbahnverkehr gegeben und der Zugang geregelt sein muss. Wir müssen also sehen, ob und welcher (eingeschränkten) Form der Trödelmarkt möglich sein kann.“ Eine diesbezügliches Treffen soll in dieser Woche stattfinden.

Kommentare

Kommentar verfassen