WHO: Anderen Ländern droht gleiche Corona-Krise wie Indien

<p>Menschen in Indien vollziehen Rituale neben einem Scheiterhaufen für ein Familienmitglied, das an Covid-19 gestorben ist.</p>
Menschen in Indien vollziehen Rituale neben einem Scheiterhaufen für ein Familienmitglied, das an Covid-19 gestorben ist. | Illustrationsfoto: dpa

„Dieses Virus hat eine enorme Bewegungsenergie“, sagte Ryan. „Es hat massive Infektionskraft, und wir müssen die Ausbreitung verlangsamen.“ In manchen Ländern entwickele sich die Lage schon ähnlich wie in Indien, sagte Ryan, ohne Namen zu nennen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus nannte später die angespannte Lage in Brasilien und Nepal. Weitere Länder könnten bald in eine ähnliche Notlage kommen.

Noch seien die Impfungen allein nicht die ausreichende Antwort, sagte Ryan mit Verweis auf die viel zu kleine Produktion und die ungleiche Verteilung der Impfstoffe in der Welt.

Nach Angaben der WHO wurden weltweit 1,2 Milliarden Impfdosen verabreicht, aber mehr als 80 Prozent davon in reichen Ländern. Nur ein Bruchteil, fünf Millionen, ging demnach in die ärmsten Länder.

Tedros appellierte an die reichen Länder, mehr Impfdosen zu spenden. Das sei kein Akt der Nächstenliebe, sondern im Interesse der reichen Länder, weil sich sonst anderswo Varianten entwickeln können, die global neue Infektionswellen auslösen können.

Bis es genügend Impfstoff gebe, müssten Länder das tun, was sich bewährt habe, sagte Ryan. Er verwies auf Südafrika, das eine gefährliche Variante des Virus weitgehend unter Kontrolle gebracht habe. Der Kontakt zwischen Menschen auf engem Raum, ohne Handhygiene, ohne Masken und womöglich noch in schlecht gelüfteten Räumen müsse reduziert werden. (dpa/mv)

Kommentare

  • Der Herr Schmitz zerfliesst geradezu vor Selbstmitleid. Dabei sprechen die beiden Zitate von einem eindeutigen Mangel an Empathie, da kann er sich noch so sehr winden.

    Texas? Immer wieder Texas.
    Wie viele Bundesstaaten haben die USA doch noch gleich?
    Wenn Texas das Ei des Kolumbus gefunden hat, warum sind dann alle anderen Bundestaaten diesem leuchtenden Beispiel nicht schon längst gefolgt?

    Ein Gegenbeispiel? Und wie ist die Lage in Nepal zu erklären?
    https://edition.cnn.com/2021/05/06/asia/nepal-covid-outbreak-intl-hnk-ds...

    "Covid-19 cases are skyrocketing, hospitals are overwhelmed, and the country's Prime Minister is pleading for help from other nations."

    "skyrocketing" = "raketenartig in den Himmel schießen", ein drastisches, aber zutreffendes Bild.

    https://www.nau.ch/news/ausland/nepal-streicht-wegen-corona-flugverbindu...

    https://plus.lesoir.be/371115/article/2021-05-09/crise-sanitaire-le-nepa...

    Dabei galt doch im März noch dieses hoffnungsvolle Szenario:

    https://www.nau.ch/news/ausland/nepal-lockert-corona-vorschriften-fur-hi...

  • Sehr geehrter Herr Schleck,

    Ich verstehe Ihre Argumentation sehr gut. Wenn ich, genau wie Sie, davon ÜBERZEUGT wäre, dass eine Aufhebung von Einschränkungen, bzw. die Missachtung der Regeln den Tod von anderen Menschen zur Folge hätte, wäre ich genauso empört wie Sie.

    Der Punkt ist aber, dass mir genau diese ÜBERZEUGUNG fehlt. Und dieser Zweifel wird nicht von fehlendem Mitgefühl, bzw. fehlendem Verantwortungsbewusstsein genährt, sondern von meiner eigenen Beobachtung. Ich schaue mir z.B. Texas an, das am 3.3. alle Einschränkungen aufgehoben hat, und siehe da, es führt nicht zu mehr Corona-Toten, im Gegenteil.

    Nun ist es zumindest in der Mathematik so, dass, wenn ich eine Behauptung, die allgemeine Gültigkeit beansprucht, widerlegen möchte, EIN Gegenbeispiel ausreicht. Jetzt gibt es neben Texas zahlreiche andere Gegenbeispiele, welche die Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebende Behauptung „Lockdown ist sinnvoll“ widerlegen. Dass die „Experten“ nicht einmal mehr diesen mathematischen Grundsatz beherzigen (dürfen, wollen, könen?), spricht bereits Bände.

    Die zunehmende Beschimpfung meiner Person seitens der Verfechter der Corona-Einschränkungen erkläre ich mir u.a. folgendermaßen. Letztere sind ÜBERZEUGT, etwas Bedeutsames, weil Menschenleben Rettendes, zu tun. Wenn nun diese Überzeugung ins Wanken gerät, verliert dieses Tun an Bedeutung, und das schmerzt. Es ist mit der Aggressivität zu vergleichen, mit der die Gläubigen einem begegnen, wenn man ihren Glauben in Frage stellt, bzw. ihm nicht den erwarteten Respekt zollt. Umso stärker die vorgebrachten Argumente gegen ihren Glauben sprechen, umso bedrohter ist ihr Glaube, umso größer der Verlust an Bedeutung, umso aggressiver die Reaktion.

  • Sehr geehrter Herr Schleck,

    Ich verstehe Ihre Argumentation sehr gut. Wenn ich, genau wie Sie, davon ÜBERZEUGT wäre, dass eine Aufhebung von Einschränkungen, bzw. die Missachtung der Regeln den Tod von anderen Menschen zur Folge hätte, wäre ich genauso empört wie Sie.

    Der Punkt ist aber, dass mir genau diese ÜBERZEUGUNG fehlt. Und dieser Zweifel wird nicht von fehlendem Mitgefühl, bzw. fehlendem Verantwortungsbewusstsein genährt, sondern von meiner eigenen Beobachtung. Ich schaue mir z.B. Texas an, das am 3.3. alle Einschränkungen aufgehoben hat, und siehe da, es führt nicht zu mehr Corona-Toten, im Gegenteil.

    Nun ist es zumindest in der Mathematik so, dass, wenn ich eine Behauptung, die allgemeine Gültigkeit beansprucht, widerlegen möchte, EIN Gegenbeispiel ausreicht. Jetzt gibt es neben Texas zahlreiche andere Gegenbeispiele, welche die Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebende Behauptung „Lockdown ist sinnvoll“ widerlegen. Dass die „Experten“ nicht einmal mehr diesen mathematischen Grundsatz beherzigen (dürfen, wollen, könen?), spricht bereits Bände.

    Die zunehmende Beschimpfung meiner Person seitens der Verfechter der Corona-Einschränkungen erkläre ich mir u.a. folgendermaßen. Letztere sind ÜBERZEUGT, etwas Bedeutsames, weil Menschenleben Rettendes, zu tun. Wenn nun diese Überzeugung ins Wanken gerät, verliert dieses Tun an Bedeutung, und das schmerzt. Es ist mit der Aggressivität zu vergleichen, mit der die Gläubigen einem begegnen, wenn man ihren Glauben in Frage stellt, bzw. ihm nicht den erwarteten Respekt zollt. Umso stärker die vorgebrachten Argumente gegen ihren Glauben sprechen, umso bedrohter ist ihr Glaube, umso größer der Verlust an Bedeutung, umso aggressiver die Reaktion.

  • Nein Herr Michels, Herrn Schmitz geht es nicht darum "Zahlen in Relation zu setzen", sondern um simple Rechthaberei, um Selbstbeweihräucherung und seit Monaten nur darum, nahezu täglich mit irgendwelchen Zahlenjonglierereien diese Pandemie, an der täglich immer noch Tausende Menschen elendig krepieren - ja krepieren -, und Millionen Menschen erkranken und mit zum Teil schweren Folgeschäden zu leben haben, zu verharmlosen, makabere Zahlenspielereien zu betreiben, indem Totenzahlen und Krankheitszahlen gegeneinander aufgerechnet werden, als ob hinter all diesen Zahlen keine menschlichen Schicksale und unsägliches Leid stünden, grundsätzlich -alles- in Frage zu stellen, was gegen die Pandemie unternommen wird, und die hochkarätigen Experten, das völlig erschöpfte Gesundheitspersonal, die unabhängigen Medien und die sich bemühende Politik zu diskreditieren mit unablässiger Besserwisserei, mit Whataboutism, mit "man müsse doch mal" hier und dahin schauen, diesem oder jenem Beispiel folgen, Äpfel und Birnen in verschiedenen Ländern und Gegebenheiten vergleichen, usw. - als ob diejenigen, die wirklich etwas von der Sache verstehen (und zum Glück am Ruder sind) nicht ohnehin permament den Wissensstand erweitern und die Herangehensweise anpassen würden...

    Während sich täglich etliche Menschen bis zur Erschöpfung darum bemühen, die Pandemie in den Griff zu bekommen ist der Beitrag von Herrn Schmitz abgesehen von alltäglichem Stammtischniveau gleich Null.
    Und es ist daher nur verständlich, dass dem einen oder anderen nach dem x-ten dümmlichen Kommentar dann irgendwann die Hutschnur platzt. Wir sind alle keine Experten - da schließe ich mich ein - hören wir also endlich mal auf diejenigen, die wirklich etwas von der Sache kennen. Wenn Menschen im Fußball meinen, sie wüssten es besser als der Trainer, kümmert mich das nur wenig, wenn man aber meint, es in einer Pandemie besser zu wissen als Virologen, Ärzte, Wissenschaftler usw., dann sieht die Sache anders aus: Es geht um Menschenleben. Und da höre ich doch lieber auf kompetente Leute, nicht auf Herrn Schmitz oder irgendeinen anderen Kommentator.

    Zum Thema Impfen: Impfen - rettet - Leben. Punkt. Was gibt es denn da überhaupt "gegen" zu sein? Die Impfstoffe sind nachweislich sicher und nachweislich wirksam.

    Noch Etwas bezüglich "mitfühlen": Suchen Sie einmal die Kommentare im GE von Herrn Schmitz heraus zu der Frage, ob es nun "verwerflich" oder "verwerflichER" ist, in Kauf zu nehmen, dass durch den sog. schwedischen Weg mehr Menschen an Covid-19 gestorben sind... Ja, mit solchen menschenverachtenden linguistischen Haarspaltereien befasst sich ihr "mitfühlender" Herr Schmitz.

    Und denken Sie denn, dass es hilfreich für den "gesellschaftlichen Diskurs" ist, solche unterschwellig diskreditierenden Begriffe wie "Leitmedien", "offiziellem Narrativ", "offizielle Berichterstattung" zu verwenden, wie Sie es tun? So wird eine offene Diskussion in der Tat zur vergebenen Liebesmüh... Die Welt ist eben nicht Scharz-Weiß und einfach zu erklären und mit simplen Lösungen auf den richtigen Weg zu bringen. Es gibt zwischen "Corona-Verharmleugnern" und "obrigkeitshörigen Mainstream-Schäfchen" eben eine ganze Bandbreite an Menschen und Meinungen. Und zur Meinung gehört auch, zu sagen, dass das, was Herr Schmitz täglich betreibt, uns nicht weiterbringt. Im Gegenteil.

  • Sehr geehrter Herr Michels,

    ich kann die heftige Reaktion auf Herrn Schmitz gut verstehen, wenn man seine penetranten Beiträge hier im Forum verfolgt. Mit ihm ist keine Diskussion möglich!
    Wenn man schon was ins Forum schreibt, sollte man vorher recherchiert haben und keine Vermutungen hinschreiben, die man mit ein paar Anfragen an Suchmaschinen als falsch entlarven kann. Dafür ist die Zeit tatsächlich zu kostbar. Alle haben den gleichen Zugang zu Informationen. Wenn man diese aber bewusst ignoriert und diffamiert oder nur seine privaten Reizzustände preisgibt, nutzt das niemandem etwas.

    Eine Diskussion ist nur möglich, wenn alle Mitglieder es wollen, wenn man sich respektiert usw. Das ist aber im Fall des Herrn Schmitz nicht möglich. Ganz offensichtlich strebt er keine Diskussion an, sondern schreibt seine Vermutungen ins Forum, egal wie hanebüchen sie sind.
    Lesen Sie mal seine Kommentare; sie sind immer nach dem gleichen Muster gestrickt. Zuletzt diffamierte er den Leserbrief von Pascal Arimont als „eines Abgeordneten nicht würdig“. Er will nicht verstehen, dass vor einer politischen oder ethischen Entscheidung ein Abwägen von Argumenten, Informationen usw. notwendig ist, um zu einem Handeln zu gelangen.
    Statistische Daten wertet er nach seinem Gusto aus, zieht Verbindungen, wo ganz offensichtlich keine sind. Und immer wieder zitiert er Schweden als Musterland, das ohne Lockdown auskommt, nachweislich aber inzwischen im Verhältnis erheblich mehr Corona-Tote zu beklagen hat.
    Versucht man, ihn sachlich auf etwas hinzuweisen, schreit er gleich „Unterstellung“. Zwecklos!

    Übrigens das „offizielle Narrativ der Leitmedien“ stützt sich wesentlich auf Erkenntnisse der Wissenschaften, während die so genannten alternativen Quellen sich sehr oft auf „alternative Fakten“ stützen, sprich ihre eigene Wahrheit konstruieren. Ist das eine Diskussionsgrundlage?

  • "Ich glaube nicht, dass Herrn Schmitz Menschenleben scheissegal sind," schreibt Herr Michels.

    Dass sie ihm zumindest egal sind, hat er früher schon mal unmissverständlich zum Ausdruck gebracht:
    "Warum durfte ich früher mein gutes Leben ungehindert weiterleben, obwohl zur gleichen Zeit irgendwo Menschen verhungerten? Wieso müssen heute, insbesondere die jungen Menschen, auf ein gutes Leben verzichten, damit irgendwo Menschen nicht an Covid-19 sterben? Was ist heute anders?"(GE 12.11.2020)

    Oder:
    "Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Der feiernde Jugendliche aus der Eifel hat gefälligst den Infektionsschutz des 85-Jährigen im Pflegeheim in Namur zu seiner persönlichen Priorität zu erheben." (GE 15.12.2020)
    Statt "Namur": "St. Vith".

  • Sehr geehrter Herr Pluymen, das sind ja schon schwere Geschütze, die Sie hier auffahren gegenüber Herrn Schmitz. Die An-und Beschuldigungen sind eines ehemaligen Direktors einer Schule unwürdig. Nur weil jemand sich gegen eine durchgängige Covid-Impfung ausspricht, das offizielle Narrativ der Leitmedien infrage stellt und Zahlen in Relation setzt, ist dieser Mensch weniger mitfühlend ? Auch wenn ich Herrn Schmitz nicht kenne, Ich glaube nicht, dass Herrn Schmitz Menschenleben scheissegal sind, wie Sie suggerieren. Sind in Zukunft nur noch die 3 "G"'s gesellschaftsfähig ? D.h. Geimpfte, Genesene und Getestete ? Es gibt aber noch ein viertes "G", die Gesunden. Diese sind in der großen Mehrheit, schon vergessen ? Aber ein gesellschaftlicher Diskurs ist mittlerweile fast vergebliche Liebesmüh, wenn ich hier solche diffamierenden Kommentare lese. Im Übrigen möchte ich mal Folgendes festhalten : In den Foren der ostbelgischen Leitmedien BRF und GE (Ich klammere OD mal aus) kommentieren Pi mal Daumen 100 Leute. Glauben Sie, Herr Pluymen, Herr Leonard und Herr Schleck, dass die anderen 99 Prozent der Bevölkerung keine Meinung hätten oder dass diese 99 Prozent nur deshalb nicht schreiben, weil sie mit allen Maßnahmen und der offiziellen Berichterstattung einverstanden sind ? Sie haben schlicht keine Zeit - und Besseres zu tun.

  • Doch, Karl-Heinz.
    Man kann die täglichen erschreckenden Kopfgeburten von Herrn Schmitz sicher mit unterschiedlichen Adjektiven bewerten.
    Nichts ist zutreffender als "erbärmlich".

  • "...nannte später die angespannte Lage in Brasilien und Nepal."

    Angespannte Lage in Nepal? Das darf doch wohl nicht wahr sein, hat uns doch ein mit den dortigen Verhältnissen bestens vertrauter Ostbelgier vorgerechnet, dass die Chance für ein Land, Opfer einer Corona-Epidemie zu werden, desto kleiner ist, je länger dessen Grenze mit China ist?

    Umso mehr erstaunt dies hier: https://nepalfreiberg.de/corona/#Updates

    Und wieso denn diese Grafiken, die jetzt steil nach oben schießen:
    https://www.worldometers.info/coronavirus/country/nepal/

    Und nun sogar Corona auf dem Dach der Welt, unter knochenharten Typen, deren Immunsystem doch wohl lückenlos ist dank Vitamin D und Birchermüsli:
    https://www.fr.de/panorama/corona-coronavirus-mount-everest-virus-pandem...

    Dabei hatte Nepal seit Beginn der Pandemie auf Abschottung gesetzt:
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/nepal-sherpas-ohne-j...

    ... und erst jetzt wieder die Zügel gelockert: "Nepal: Hier sind Bergsteiger und Touristen ohne Quarantäne willkommen"
    https://www.falstaff-travel.com/news/nepal-hier-sind-bergsteiger-und-tou...

    Aber das eine hat mit dem anderen natürlich rein gar nichts zu tun, oder?

  • Nachtrag @Pluymen.

    Sie hatten mir noch vorgeworfen, „Hauptsache mir geht es gut, die andern sind mir sch...egal. Einfach erb...“. Nun, wem hier die anderen „sch…egal“ zu sein scheinen, geht klar aus Ihrer folgenden Bemerkung hervor: „ Sie tun mir noch nicht mal leid, wenn alle Geimpften demnächst hoffentlich wieder ein normales LEBEN führen dürfen, weil sie Mitgefühl gezeigt haben und Sie dann weiterhin in Ihrem Zahlengewühl aber zuhause sitzen müssen.“

    Übrigens müssen Sie mir erklären, inwiefern ein Geimpfter aus Ihrer Sicht mehr Mitgefühl zeigt, als ein Nichtgeimpfter? Weil aus Sicht der Impfwilligen die Impfung doch kein nennenswertes Risiko in sich birgt, und sie es letztendlich für sich selber tun (das ist nun mal der Sinn und Zweck einer Impfung), kann ich darin keinen großartigen solidarischen Akt erkennen, auch wenn das die Politik uns Bürgern gerne suggerieren möchte. Welchen anderen Verwundbaren, der sich SELBER nicht schützen könnte, will denn der Geimpfte zusätzlich schützen?

  • Sehr geehrter Herr Pluymen,

    Es ist schon starker Tobback, wenn Sie mir unterstellen, kein Herz zu haben, nur weil ich darauf poche, eben nicht mit Zahlen zu „spielen“, sondern diese korrekt zu betrachten, sprich wenn nötig in RELATION zu anderen Größen zu setzen.

    Es sind wohl eher die Politiker mitsamt ihren Experten und den sich als Sprachrohr gerierenden Hauptmedien, die mit Zahlen SPIELEN. Es sind doch sie, die diese, wenn es ihnen passt, eben nicht in RELATION zu anderen relevanten Größen in die Köpfe des Volkes hineinhämmern.

    Natürlich sind 4000 Tote pro Tag „viel“, aber für eine Bevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen sind das eben doch weniger, ob mit oder ohne Horrorbilder, als 40 pro Tag in Belgien.

    Würde Indien einen Lockdown nach europäischem Vorbild verhängen, wären wohl auch die gesundheitlichen Folgen, von den wirtschaftlichen ganz zu schweigen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich verheerender. Insofern ist die Instrumentalisierung der Tragödie in Indien durch die westlichen Corona-Maßnahmen-Befürworter höchst verwerflich.

  • Sehr geehrter Herr Schmitz,

    "Natürlich sind 4000 Tote pro Tag "viel", aber..."

    Man beachte die Gänsefüßchen!!!

    Ein solcher Kommentar macht mich einfach sprachlos.

  • Herr Schmitz,

    wann hören Sie endlich mit Ihren erbarmungslosen (ich vermeide bewusst das Wort "erbärmlich") Kommentaren auf? Ist Indien denn in Ihren Augen nicht wert erwähnt zu werden? Sind die vielen tausend Toten denn nicht erwähnenswert? Sie spielen sehr gut mit Zahlen! Aber Zahlen sind eben nur ZAHLEN, aber keine MENSCHEN.
    Es macht mich immer mehr fassungslos, wie Sie so niederträchtig von Millionen Betroffenen schreiben. Haben Sie kein Herz? Oder schlägt das auch nur in Zahlen? Sie tun mir noch nicht mal leid, wenn alle Geimpften demnächst hoffentlich wieder ein normales LEBEN führen dürfen, weil sie Mitgefühl gezeigt haben und Sie dann weiterhin in Ihrem Zahlengewühl aber zuhause sitzen müssen. Ist das Ihr Beitrag zur Gesellschaft? Da erwarte ich von einem Ingenieur aber ein ganz anderes, viel differenzierteres Vorgehen; nämlich ein vorausschauendes. Da scheinen Sie leider keinen Plan zu haben, außer: Hauptsache mir geht es gut, die andern sind mir sch...egal. Einfach erb...

  • Es ist tatsächlich so, wie es Henryk M. Broder in der Talkshow auf Servus.TV beschrieb, und was in etwa so klang:“Jetzt, wo sich das Ganze ein wenig beruhigt hat, kommen die mit Indien.“

    So schrecklich die BILDER auch sein mögen, die ZAHLEN sind da deutlich weniger geeignet, um Panik zu machen. Wenn dann noch die WHO Südafrika als Vorbild für andere Länder empfiehlt, so mag das stimmen punkto Maßnahmen, hatte doch Südafrika bereits Anfang März deutliche Lockerungen beschlossen, obwohl die Impfungen derart schlecht voran kommen, dass wohl kein Südafrikaner auf die Idee käme, einen mit Privilegien gekoppelten Impfpass einzuführen. Punkto Pandemie kann man übrigens nur hoffen, dass es Indien nicht so ergeht wie Südafrika, das bis dato 5x mehr Corona-Tote zählt.

    Dass die WHO in den Impfungen das Allheilmittel zu sehen scheint, liegt vielleicht auch daran, dass mit Impfkampagnen sehr viel Geld verdient werden kann, wogegen der Aufbau eines leistungsstarken Gesundheitssystems, mit seinem kostenträchtigen Aufwand für Infrastruktur und Personal, sehr viel Geld kostet.

    Quellen:

    https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...

    https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...

    https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/suedafrika-lockert-corona-massn...

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