Belgien hat wichtige Info über Vertrag mit Astrazeneca nicht übermittelt

<p>Der Vertrag zwischen der EU-Kommission und Astrazeneca sorgte bereits in der Vergangenheit für Diskussionen.</p>
Der Vertrag zwischen der EU-Kommission und Astrazeneca sorgte bereits in der Vergangenheit für Diskussionen. | Illustrationsfoto: dpa

Die Stellungnahme wurde auf Ersuchen der Föderalen Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (Famhp) abgegeben. Deloitte wies auf das Fehlen von Mechanismen hin, die es z. B.

Jetzt weiterlesen – und noch viele weitere Artikel…
Mit dem Basic-Abo haben Sie Zugang zu allen Artikeln bereits ab 9 € pro Monat!
Jetzt abonnieren
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Also eine private Beraterfirma (Deloitte) durfte den Millionen Steuergelder schweren Vertragsentwurf EU/Astrazeneca eingehend prüfen und erhielten hierzu wohl den Entwurf ohne geschwärzte Textstellen. Dass die EU-Parlamentarier diese transparente Version nicht einsehen durften, sagt doch einiges über das Demokratieverständnis in der EU aus.

    Und dass es nun einer externen Beraterfirma bedurfte, um auf das Fehlen jeglicher „Sanktionsmechanismen, wenn Astrazeneca seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder wenn es Qualitätsprobleme mit den gelieferten Produkten gibt“, hinzuweisen , sagt dann einiges über die Kompetenz der EU-Kommissare aus.

    Und dass eine erst in 10 Tage anberaumte Unterzeichnung keine Änderungen mehr zugunsten der EU zulässt, sagt schließlich einiges über das Machtverhältnis EU vs. Astrazeneca aus.

Kommentar verfassen

1 Comment