Über 12 Millionen Euro fließen in die Euregio

<p>Über 12 Millionen Euro fließen in die Euregio</p>
Foto: Christian Lue

Im Programm Interreg Euregio Maas-Rhein arbeiten 13 Partner aus der Region zusammen. Mit im Boot sitzt auch die Deutschsprachige Gemeinschaft. Der Großteil der ausgewählten Projekte erhält zusätzliche Mittel von den Mitgliedstaaten. Die Investitionen belaufen sich dadurch auf insgesamt 24 Millionen Euro. „Die grenzübergreifende Zusammenarbeit liegt uns sehr am Herzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir unser Ziel einer inklusiveren, innovativeren Region, in der die Wirtschaft wächst und der Bildungsstand hoch ist, erreichen werden, wenn wir auch in Zukunft zusammenarbeiten“, wird Mark Vos, Koordinator des Programms Interreg Euregio Maas-Rhein, in einer Mitteilung zitiert. Aus diesem Grund habe das Programm beschlossen, zwei weitere Projekte im Bereich Innovation, ein weiteres Wirtschaftsprojekt, acht Projekte zum Thema soziale Inklusion und Bildung sowie eines im Bereich der regionalen Kohäsion zu fördern, hieß es. Die zwölf europäischen Projekte für die Grenzregion im Überblick:

„Blockchain4Prosumers-BC4P“: Dieses Projekt zielt auf die Entwicklung einer Schlüsseltechnologie für Blockchains, durch die der Markt der erneuerbaren Energien sicherer werden soll.

„Et2smes“: Kleinen und mittlere Unternehmen (KMU) sollen von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorteilen des in der Euregio geplanten Einstein-Teleskops profitieren.

„Food Screening EMR“: KMU sollen beim Übergang zu nachhaltiger Landwirtschaft unterstützt werden. Dazu erhalten Unternehmen aktuelle Infos über bewährte Verfahren und technologische Innovationen.

„euPrevent Profile“: Das Vorhaben fördert die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit dem Ziel, die unfreiwillige Einsamkeit älterer Menschen zu verhindern.

„Emrwine“: Aufbau eines grenzübergreifenden Netzwerks für den Weinbau in Belgien, Deutschland und den Niederlanden. So soll ein ökologischer, nachhaltiger und zukunftssicherer Weinsektor entstehen.

„Compas“: Die organisatorische Kapazität des Gesundheitssektors soll durch Entwicklung eines grenzübergreifenden Bildungsangebots zu den Themen gesundheitliche Versorgung, Patientensicherheit und Innovation erhöht werden.

„Skills4you“: Ausbau der Kompetenzen Lehrender im Bereich der Online-Lehre mit Blick auf die Abstimmung von Lehrkonzepten auf die Fähigkeiten und Anforderungen Lernender.

„EMRLingua“: Steigerung des Stellenwerts der Nachbarsprachen Französisch, Deutsch und Niederländisch sowie von interkulturellen Kompetenzen. Das Vorhaben richtet sich an Grund-, weiterführende und berufliche Schulen.

„EMR Digital Twin Academy“: Die Grenzregion Belgiens, der Niederlande und Deutschlands verfügt über das Potenzial, eine Exzellenzregion im Bereich Technologien für digitale Zwillingstechnologien zu werden. Das Projekt fördert dies mittels einer Akademie, die Seminare, Bildungsgänge, Kurse und Forschungsmöglichkeiten anbietet.

„Funforlab“: Medizinisches Personal im Allgemeinen und damit mehr Menschen für den Bereich der medizinisch-technischen Assistenz gewinnen. Das Projekt soll zudem eine Vereinheitlichung der Ausbildung bringen.

„EUTech“: Stellenwert der MINT-Fächer erhöhen.

„Crossquality“: Dieses Projekt befasst sich mit der Qualität der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein und der Wirkung von Interreg-Projekten auf die Region. (red/sc)

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