Neue Feriengäste aus dem Inland entdecken Ostbelgien

<p>Neue Feriengäste aus dem Inland entdecken Ostbelgien</p>
Illustrationsfoto: Dominik Ketz/TAO

Während der Osterwochen habe sich in der Ferienregion Ostbelgien kein einheitliches Bild der Auslastung der Unterkunftsbetriebe gezeigt, so die TAO weiter. Verschiedene Hotels in gehobenerem Segment hätten „eine sehr gute Auslastung von 70 bis 90 Prozent gemeldet“ – im Gegensatz zu isolierteren Einrichtungen im ländlichen Raum. Die Hälfte der Hotels und B&Bs würden angeben, dass sich die Auslastung ihres Betriebs während der Krise verschlechtert habe. Die Gäste seien vorwiegend belgische Paare und Familien, erklärt die TAO. Diese besuchten Ostbelgien, um die Natur zu erkunden. Wellnessangebote und die zur Osterzeit blühenden Narzissenwiesen seien weitere Gründe für eine Reise nach Ostbelgien. Die regionale Gastronomie sei in diesem Jahr weniger gefragt als in den Jahren zuvor. Diese Entwicklung sei mitunter darauf zurückzuführen, dass Mahlzeiten aktuell nur im Zimmer oder zum Mitnehmen erlaubt seien.

Die TAO weist zudem darauf hin, dass die Belegung in kleinen Ferienwohnungen im Vergleich zu den Jahren vor Corona in etwa gleichbleibend oder besser sei. Auch die Campingplätze würden ähnliche Resultate wie in den Vorjahren verzeichnen. Ferienwohnungen beziehungsweise -häuser mit größeren Kapazitäten und Herbergen würden jedoch nur sehr wenige oder gar keine Anfragen vermelden. Insgesamt gebe es auffällige Veränderungen im Buchungsverhalten der Besucher. Ein Großteil der Unterkünfte gebe an, dass viele ihrer Gäste in diesem Jahr Neukunden seien. Zudem die meisten Buchungen kurzfristig erfolgen. (red)

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