Der Niederländer fuhr nach einem Solo über mehr als 50 Kilometer als Erster über die Ziellinie. Mit seinem Erfolg macht sich der Profi von Ineos zu einem der Geheimkandidaten auf den Sieg beim Monument am Sonntag. Zudem tritt er in die Fußstapfen von Mathieu van der Poel, der das Rennen 2019 für sich entschieden hatte. Im Vorjahr war das Rennen wegen der Corona-Pandemie ausgefallen und nicht nachgeholt worden.
„Ich habe mich über das gesamte Rennen gut gefühlt. Schon in den letzten Wochen habe ich gezeigt, dass ich in Form bin. Die guten Platzierungen der letzten Jahre waren sicherlich kein Zufall. Der heutige Sieg ist deshalb eine schöne Bestätigung“, so van Baarle nach dem Rennen.
Bei insgesamt chaotischen 184 Kilometern mit Start in Roeselare und Ziel in Waregem hielten Topfavoriten wie Mathieu van der Poel oder Julian Alaphilippe die Füße still. Wout Van Aert hatte auf eine Teilnahme verzichtet.

Hinter van Baarle fuhr Christophe Laporte (Cofidis) mit 27 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz, gefolgt vom Belgien Tim Merlier (Alpecin-Fenix). Auf den Plätzen vier und fünf folgten Yves Lampaert (Deceuninck-Quick Step) und Tosh Van der Sande (Lotto Soudal). Greg Van Avermaet (AG2R) wurde Siebter. (mn)

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