Klinkenberg und Antoniadis plädieren für Impfschutz für Lehr- und Kinderbetreuungspersonal

<p>Lydia Klinkenberg</p>
Lydia Klinkenberg | Foto: David Hagemann

Die Forderung werde von der gesamten Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft unterstützt, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die Betreuung und Beschulung unserer Kinder ist essenziell, und somit sind es auch die Personen, die diese Tätigkeit ausüben. Ich wünsche mir, dass das anerkannt wird und dass das Lehrpersonal und das Kinderbetreuungspersonal zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Impfstrategie berücksichtigt wird“, erklärt Klinkenberg. „Natürlich unterstütze ich die Vorgehensweise der Gesundheitsminister und ich verstehe, dass aufgrund der begrenzten Anzahl Impfdosen andere Bevölkerungsgruppen Vorrang genießen. Sobald die Anzahl der Impfdosen ausreicht, dürfen wir diese beiden Gruppen aber nicht mehr außen vor lassen.“

Ferner heißt es, die Minister wünschen sich Sicherheit für das Lehr- und Betreuungspersonal: „Nach den Osterferien wird die ganze Schülerschaft wieder vollzeitig in den Schulen präsent sein. Wenn Lehrer oder Schüler sich infizieren, fällt nicht selten für sie selbst und für andere aufgrund von Quarantäne der Unterricht aus. Das führt nicht nur zu Lernrückständen, sondern stellt auch die Schulen und Familien vor Probleme. Daher plädiert die Regierung dafür, die Personalmitglieder des Unterrichtswesens und der Kinderbetreuung als prioritäre Impfgruppen anzusehen. Die Impfung ist notwendig, wenn wir die Schulen bis zum Ende des Schuljahres und die Kinderbetreuungsangebote vollständig offenhalten wollen.“ (red/tf)

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