Die Raerener Kommunalpolitiker genehmigten den Ankauf einstimmig, sie machten allerdings deutlich, dass diese Summe nicht zu Lasten der Gemeindekasse gehen sollte.
Oppositionssprecher Mario Pitz (CSL) gab zu bedenken, dass bereits 2017 Überwachungskameras in den vier Gemeinden der Polizeizone Weser-Göhl installiert und die Kosten damals von der Zone übernommen worden seien. „Dies erscheint uns auch logischer, da sich die Fluchtwege von Straftätern über mehrere Gemeindegrenzen hinweg erstrecken. (...) Es ist weniger zielführend, wenn jede Gemeinde in der Polizeizone ihr eigenes Süppchen kocht anstatt ein kohärentes Netz aufzubauen“, so der CSL-Politiker. Er forderte deshalb die vier Raerener Vertreter im Polizeirat dazu auf, bei der nächsten Sitzung des Gremiums am Dienstag die entsprechenden Kosten einzufordern.
So sah es auch Finanzschöffe August Boffenrath (Mit Uns), der alle Nordgemeinden mit den gleichen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sehen möchte. „Es darf nicht sein, dass nur in Eupen aufgerüstet wird und Raeren, Kelmis und Lontzen das fünfte Rad am Wagen sind. Schließlich zahlen wir auch in den Topf ein.“ (mcfly)

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