„Wie die CSU“: De Wever plädiert für breiten Mitte-Rechts-Block in Flandern

<p>N-VA-Chef Bart De Wever äußerte in einem Interview ein Vorschlag über ein neues Parteienbündnis.</p>
N-VA-Chef Bart De Wever äußerte in einem Interview ein Vorschlag über ein neues Parteienbündnis. | Archivfoto: belga

Der N-VA-Vorsitzende sieht die Bildung eines solchen Blocks, „so wie es die CSU in Bayern ist“. De Wever: „Das wäre eine tolle Geschichte. Es würde eine Gemeinschaftspartei bedeuten, konservativ und wirtschaftsliberal. Eine Mehrheit der Flamen wäre dabei.“

In diesem Interview sprach er auch über die Vizepräsidentschaftswahlen vom vergangenen Wochenende und die Tatsache, dass Theo Francken eine Niederlage einstecken musste. De Wever glaubt, dass diese Wahl beweist, dass der Parteirat nicht manipuliert werden kann. Er erinnerte daran, dass die nationalistische Partei ihr Vertrauen in den ehemaligen Staatssekretär für Asyl und Migration auch nach der Kucam-Affäre beibehielt. Das Einzige, was man Francken in diesem vom ehemaligen Mechelner Stadtrat Melikan Kucam (N-VA) orchestrierten humanitären Visa-Betrug vorwerfen könne, sei die Tatsache, dass er zu leichtgläubig gewesen sei. „Wir waren alle leichtgläubig in der Partei“, so Bart De Wever. (belga/mv)

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