Standorte für die Impfzentren in Eupen und St.Vith bekannt

<p>Jetzt stehen auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft fest, wo die beiden Impfzentren angesiedelt werden. Dieses Bild entstand in einem Impfzentrum im deutschen Kassel.</p>
Jetzt stehen auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft fest, wo die beiden Impfzentren angesiedelt werden. Dieses Bild entstand in einem Impfzentrum im deutschen Kassel. | Foto: Uwe Zucchi/dpa

„Wir haben uns für eine modulare Infrastruktur entschieden, die noch im Monat Februar an beiden Standorten aufgebaut wird“, so der Gesundheitsminister. „Diese spezialisierte Infrastruktur erfüllt die Anforderungen für einen strukturierten Aufbau der Impfzüge und Bereiche. Spezielle Luftfilterungssysteme werden die Luft regelmäßig erneuern und somit das Infektionsrisiko während des Aufenthaltes reduzieren.“

Neben einem Anmelde- und Wartebereich werde es Räume zur Information und Verimpfung geben sowie einen Bereich für die Zeit nach der Impfung, hieß es. Vorbilder für den Aufbau der Impfzentren stammten von bestehenden Zentren aus Deutschland. Die aufzubauende Infrastruktur wird ca. 875m² groß sein. Auf dem Gelände werden außerdem Parkplätze vorgesehen werden.

Vor einem Aufbau in bestehender Infrastruktur wurde aus mehreren Gründen abgesehen: „Die Impfzentren werden für eine Weile stehen bleiben. Sport- und Kulturaktivitäten wären bis auf weiteres nicht mehr möglich gewesen. Hinzu kam das Lüftungssystem, die Größenordnung, die Parkplätze und die Nähe zu den beiden Krankenhäusern. Doch der entscheidende Grund war der Aufbau der Abteilungen im Innenbereich“, so Antoniadis, „da in bestehenden Infrastrukturen zu viele Abstriche erfolgen mussten. Unsere modulare Lösung bietet eine optimale Organisation.“

Mehrere Standorte im In- und Außenbereich seien in beiden Gemeinden im Vorfeld überprüft worden. Nach Beratung mit den Verantwortlichen der Gemeinden Eupen und St.Vith fiel die Wahl allerdings auf diese beiden Standorte. Antoniadis bedankte sich für die „professionelle Begleitung“ der beiden Stadtverwaltungen, die sowohl bei der Suche als auch bei der Beschaffenheit des Bodens sowie der Versorgungsinfrastruktur dem Projektleiter der Impfzentren, Dany Bongartz, zur Seite gestanden hätten.

Die Aufbauarbeiten sollen in Kürze beginnen. Parallel läuft die Rekrutierung des Personals. Die Impfzentren würden pünktlich zum Beginn der Phase 1B, die im Laufe des Monats März in Belgien startet, den Betrieb aufnehmen, hieß es. Ausgehend von den Impfstofflieferungen werden in dieser Phase Menschen ab 65 und chronisch erkrankte Mitbürger zwischen 18 und 64 Jahre geimpft. Die Impfzentren werde die Deutschsprachige Gemeinschaft anders als im Inland nicht für die Impfung der Gesundheitsdienstleister brauchen. Diese Berufsgruppen würden bereits vorzeitig in den beiden Krankenhäusern geimpft, teilte der Gesundheitsminister mit. (red/sc)

Kommentare

  • Auf der Weltgibt es ca. 7000.000.000 Menschen und hier geht es um +/- 35.000 also das sollte an einem tag zu organisieren und Durchfûhrung max. 14 tage möglich sein!

  • Als Behinderte weiß ich nicht wo ich parken soll am Impfzentrum Eupen. Treppen steigen ist leider nicht möglich wegen meiner Verletzungen

  • Herr Hoskens,

    wenn sie die Stockbergerstrasse hoch fahren kommen Sie direkt in der Nähe des Zeltes auf gleichebenem Terrain...

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