„Wir erhalten viele Anrufe von verzweifelten Selbstständigen. Wir müssen dringend handeln“, schlägt die Direktorin von Mode Unie, Isolde Delanghe, die Alarmglocken.
Laut der Umfrage berichten acht von zehn Selbstständigen, dass die Umsätze im Moment niedriger sind als im normalen Winterschlussverkauf. Der durchschnittliche Umsatzrückgang liegt bei 26 %, doch dahinter verbergen sich Ungleichheiten, wobei laut Mode Unie die Bekleidungsgeschäfte am meisten leiden.
Angesichts der Notlage der Selbstständigen fordert die flämische Organisation zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen, wie einen finanziellen Ausgleich oder eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer.
Derweil kritisiert die Selbstständigen-Gewerkschaft SNI die „angstmachende Kommunikation“ rund um die Corona-Varianten, die zu einer „katastrophalen“ dritten Verkaufswoche geführt habe. Die SNI spricht derweil von düsteren Umsätzen während des WSV. Seien die ersten beiden Wochen noch etwas besser als erwartet gewesen, so erwies sich die dritte Woche für viele Ladenbesitzer als Desaster. So seien laut SNI Umsatzrückgänge von fast 40 % in dieser Zeit keine Seltenheit gewesen. Die Gewerkschaft fordert, dass man wieder mit einer zweiten Person (aus der selben Kontaktblase) einkaufen gehen kann. (belga/mv)

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