Klinik St.Vith: Doppelt so viele Patienten und Tote in der zweiten Welle

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Kommentare

  • Ups, kleiner Fehler in meinem Kommentar vom 13.1.2021, 22:51. Ich hatte in Zeile 3 die Jahreszahl vergessen.
    Es sollte heißen "..., wie diese Mediziner die Grippewelle im Frühjahr 2015 mit knapp 6.000 Toten erlebt haben.."

  • Nicht, dass man dem Zynismus von Herrn Schmitz und seiner Kampagne zur unablässigen Verharmlosung und Diskreditierung aller Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie keine Argumente entgegen halten könnte.
    Bei derartigen intellektuellen und empathielosen Kurzschlüssen zieht man zum Eigenschutz am besten einfach nur den Stecker.

  • Dr. Vermöhlen: „… und 22 Menschen sind mit bestätigter Infektion verstorben.“

    Wäre es hier nicht angebracht gewesen, zwischen „an“ und „mit“ Corona gestorben zu unterscheiden? Wie viele von diesen Menschen litten bereits an anderen möglicherweise gar schweren Krankheiten, die letztendlich die eigentliche Todesursache waren?

    Im Artikel ist die Rede von der Bedeutung „dass wir die Menschen aufklären.“ Leider klärt die eingangs erwähnte Feststellung nicht auf. Sie lässt den Leser im Glauben, dass ohne Corona diese 22 Menschen nicht gestorben wären. Wenn aber das nicht der Fall sein sollte, dann ist das Verschweigen der in Wahrheit geringeren Anzahl Corona-Opfer – man muss es so deutlich sagen – Panikmache, und schafft alles andere als Vertrauen.

    Übrigens hätte das GE ja auch mal nachhaken können.

  • So schlimm die absoluten Zahlen und die Erlebnisse der direkt Betroffenen auch sein mögen, würde mich dennoch interessieren, wie diese Mediziner die Grippewelle im Frühjahr mit knapp 6.000 Toten erlebt haben (verglichen mit den knapp 8.000 Corona-Toten der 1. Welle 2020).

    Und wenn ein Mediziner behauptet, „das sei keine Grippe, sondern eine gefährliche Krankheit“ bagatellisiert er letztendlich die Grippe. Laut CDC sterben etwa 0,1 bis 0,2% der Grippe-Infizierten. Wenn man sich nun die Vereinigten Arabischen Emirate anschaut, die auffällig viel getestet haben (z.B. 5 Mal mehr als Deutschland), kann man sich ein reales, und weniger durch eine unbekannte Dunkelziffer verfälschtes Bild der Mortalität von COVID-19 machen, nämlich 0,3%. Also durchaus mit der Grippe vergleichbar.

    Wenn Politik/Medien/Experten es, bewusst oder unbewusst, versäumen, Opferzahlen in Relation zu setzen, wird der Panikmache Tür und Tor geöffnet, die dann zu Aussagen führt wie „die Impfung sei der einzige Weg zurück in ein normales Leben“. Im Falle der 6.000 Grippetoten im Jahre 2015 hat kein Politiker/Experte/Presse von einer „Rückkehr in ein normales Leben“ gesprochen, weil der Ausnahmezustand nie ausgerufen wurde. Warum auch, hatte doch kein geringerer als Marc Van Ranst damals diese Toten staubtrocken folgendermaßen kommentiert: „Ce sont des choses qui arrivent. Habituellement, on considère que ça survient une fois tous les 7 ou 8 ans“.

    (https://www.lesoir.be/542/article/2015-06-07/virus-de-la-grippe-pres-de-...)

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