Corona-Impfungen in der DG: Testlauf in Eupen und Raeren

<p>Impfkampagne in der DG: Blick auf den Testlauf am Donnerstag im Krankenhaus in Eupen</p>
Impfkampagne in der DG: Blick auf den Testlauf am Donnerstag im Krankenhaus in Eupen | Foto: belga

Beide Krankenhäuser in Eupen und St.Vith wurden als Impfzentrum („Hub“) angemeldet, erklärte Gesundheitsminister Antonios Antoniadis auf Anfrage gegenüber dem GrenzEcho. Damit sei die Deutschsprachige Gemeinschaft der einzige Teilstaat in Belgien, in dem alle Krankenhäuser diese Funktion ausfüllen. „Ich finde, daran wird deutlich, dass es mir ernst damit ist, wenn ich sage, dass ich beide Krankenhausstandorte in Ostbelgien als gleichgestellte Partner betrachte und kein Nord-Süd-Gefälle besteht.“

Die DG habe Ultratiefkühlschränke bestellt, die in den Kliniken zum Einsatz kommen sollen. „Die sind wichtig für zwei der Impfstoffe, die jeweils bei minus 20 beziehungsweise 80 Grad gelagert werden müssen. Hinzu kommt ein weiterer Impfstoff-Typ, der bei 2 bis 8 Grad in einem medizinischen Kühlschrank aufbewahrt werden muss. Die gelieferten Impfdosen von Biontech müssen aufbereitet werden und dann entweder im Impfzentrum oder aber dezentral durch ein mobiles Team verimpft werden.“

Er rechne damit, dass die DG ab dem 5. Januar mit der Impfkampagne in den Wohn- und Pflegezentren starten könne. „Aufgrund der erwarteten Impfdosen werden wir zunächst alle Bewohner in den Wohn- und Pflegezentren und die Behindertenwohnheime und das Personal in zwei Einrichtungen impfen können. Ursprünglich war das Personal aller Einrichtungen vorgesehen. Aufgrund des Lieferengpasses bei Biontech werden in der ersten Operation nur das Personal von zwei Einrichtungen bedient werden können.“ Die Impfung erfolge freiwillig. „Die Informationen an die Ärzte, das Personal und die Angehörigen ist heute raus gegangen“, so Antoniadis. (sc)

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