„Wir werden für die 1,5 Grad kämpfen“, verteidigte Adélaïde Charlier, Sprecherin der Bewegung „Youth For Climate“: „Wir wollen nicht darüber hinausgehen, denn das bedeutet den Verlust von Menschenleben, steigende Wasserstände...“
Ähnliche Initiativen wurden bereits in mehr als 2.000 Städten auf der ganzen Welt organisiert, so auch in Berlin.

Die Klimaaktivisten fordern die politischen Führer zu mehr Ehrgeiz bei der Bewältigung des „Klimanotstands“ auf und feiern gleichzeitig den 5. Jahrestag des Pariser Abkommens.
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich am Freitagmorgen darauf geeinigt, das Ziel für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 auf -55 % unter das Niveau von 1990 zu erhöhen, verglichen mit einer Reduzierung von bisher - 40%. „Wir machen Schritte nach vorne“, räumte Adélaïde Charlier ein: „Aber wenn wir dem IPCC-Bericht folgen, sollten wir bis 2030 kohlenstoffneutral sein, was bedeutet, dass wir 20 Jahre hinter dem Zeitplan liegen. Das sind Konsequenzen, mit denen meine Generation leben muss... Wir agieren noch nicht schnell genug.“ (belga/mv)

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