Belgischer Werbemarkt um 16 Prozent gesunken

<p>Die Werbung in der Presse ist deutlich gesunken.</p>
Die Werbung in der Presse ist deutlich gesunken. | Archivfoto: belga

Die Entwicklung ist weltweit erkennbar. Am stärksten betroffen sind das Kino (- 46 %), Plakate (- 27 %) und die Presse (- 25 %). Nur die Werbeausgaben in den sozialen Netzwerken (+ 9 %) und Online-Videos (+ 8 %) sind gewachsen. Die Sektoren, die am meisten ihre Werbung zurückgefahren haben, sind die Tourismusbranche (- 34 %) und die Automobilindustrie (- 21 %).

Nach Ländern betrachtet, verzeichneten die USA dank der Präsidentschaftswahlen den geringsten Rückgang (- 4 %). Europa liegt mit einem erwarteten Rückgang von mehr als 14 % in der Mitte.

Der belgische Werbemarkt sank um 16 %. Hierzulande litten die Kinos (- 62 %) und die Plakatwände (- 34 %) am meisten. Die Werbung in der Presse ging um etwa 25 % zurück, ebenso beim Fernsehen (- 21 %) und Radio (- 19 %). Nur die Werbung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones etc. ist gewachsen (+ 4,3 %).

Für 2021 erwartet Warc eine Erholung von fast 7 % weltweit, 10 % in Europa und mehr als 9 % in Belgien. „Der Markt klammert sich an die Hoffnung auf eine schnelle Impfung, die eine Wiederbelebung der Wirtschaftstätigkeit und damit der Werbung hervorruft. Man hofft aber auch auf die auf das Jahr 2021 verschobenen sportlichen Großereignisse wie die Fußball-EM und die Olympischen Spiele“, analysiert Bernard Cools (Warc): „Um auf das Niveau des letzten Jahres zurückzukehren, werden wir wahrscheinlich zwei oder drei Jahre warten müssen.“ (belga/mv)

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