Die Verschärfung der Corona-Maßnahmen werde keine Gottesdienste mit einer großen Gemeinschaft ermöglichen. Der Besuch des Friedhofs am Grab oder in der Nähe der Urne bzw. die Gräbersegnung seien von tiefer menschlicher und religiöser Bedeutung. Aufgrund der Corona-Pandemie und der offiziellen Maßnahmen dieses Jahr sei dies jedoch nicht in gewohnter Weise möglich. In allen katholischen Gottesdiensten (Eucharistiefeiern, Wortgottesdienste, Andachten) in den Kirchenräumen sind unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie der Maskenpflicht seit Donnerstag nur maximal 40 Personen zugelassen. Auch auf den Friedhöfen gelten augenblicklich nicht nur die Abstandsregeln, sondern auch die Maskenpflicht. In den Pfarrverbänden Eupen-Kettenis, Raeren und Büllingen finden keine gemeinschaftlichen Gottesdienste (weder Messen noch Andachten) statt. In Raeren wird eine Messe über die Internetseite ausgestrahlt.
In den anderen Pfarrverbänden (Burg-Reuland, Bütgenbach, Amel, St.Vith, Kelmis und Lontzen) finden Eucharistiefeiern statt, aber jeweils begrenzt auf 40 Personen. Die Uhrzeiten und Orte kann man den Pfarrbriefen entnehmen. An Allerheiligennachmittag werden Andachten – begrenzt auf 40 Personen - lediglich in den Kirchen der Pfarrverbände Bütgenbach und Amel stattfinden, aber reserviert für die Familien der im letzten Jahr verstorbenen Angehörigen. In allen anderen Pfarrverbänden findet an Allerheiligen keine gemeinschaftliche Andacht statt. Auf den Friedhöfen Ostbelgiens finden keine gemeinschaftlichen Feiern oder Gebetsmomente statt. Vielerorts werden Priester, Diakone oder Laien im Namen der Pfarrgemeinde zu den Friedhöfen kommen, ein persönliches Gebet sprechen und die Gräber segnen. Dies wird aber nicht zu festen Uhrzeiten stattfinden, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Die im Pfarrbrief Burg-Reuland veröffentlichten Uhrzeiten sind also somit nicht mehr gültig. In der jetzigen schwierigen sanitären Situation sei an die allgemein geltenden sanitären Regeln erinnert, die u.a. auch Familientreffen zu Hause verbieten. Während diesen Tage sind die Kirchengebäude so weit wie möglich offen, um für alle Menschen ein Ort der Stille, des Innehaltens und der persönlichen Besinnung zu sein. Vielerorts liegen Gebetszettel aus. (red/sc)

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