Wetterschutzvorrichtungen können stehen bleiben

<p>Minister Antonios Antoniadis</p>
Minister Antonios Antoniadis | Foto: David Hagemann

Durch die Begrenzung der maximalen Anzahl Kunden, die zeitgleich ein Geschäft betreten dürfen, werde es zwangsläufig zu größeren Schlangen draußen vor den Geschäften kommen. Gleiches sei natürlich aktuell auch bei Restaurants und Imbissen, die einen Service zum Mitnehmen anbieten, möglich. „Was im Frühjahr und Sommer aufgrund steigender Temperaturen weniger ein Problem dargestellt hat, kann aber gerade im Herbst und Winter bei fallenden Temperaturen und ungünstigeren Witterungsbedingungen ein zusätzliches Gesundheitsrisiko darstellen. Manche Einzelhändler und Gastronomen dürfen daher entsprechende Schutzvorrichtungen wie demontierbare Zelte oder Pavillons für ihre Kunden aufstellen“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Kabinett des Ministers. Allerdings sehe eine städtebauliche Vorschrift hierzu vor, dass solche Wetterschutzvorrichtungen spätestens 60 Tage nach Aufbau wieder abgebaut sein müssten. „Angesichts der Krise und des Mehraufwands für die Ladenbetreiber sowie Gastronomen bittet Raumordnungsminister Antonios Antoniadis darum, in dieser Lage keine Protokolle bei der Überschreitung der 60-Tage-Frist auszustellen. Diese 60 Tage werden daher nun im Rundschreiben verlängert. Konkret soll das Datum vom 30. April 2021 als Fristende gelten.» Weiterhin notwendig bleibe aber eine Genehmigung der Gemeinde, da mit derartigen Schutzvorrichtungen auch Sicherheits- und Nutzungsbestimmungen einhergehen. Die Gemeinden erhielten das ministerielle Rundschreiben im Laufe dieser Woche. (sc/red)

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Kommentare

  • Nein, ich möchte jetzt nichts über Wetterschutzvorrichtungen hören, sondern eine Stellungnahme der Regierung der Deutschsprachigen zur Corona-Lage in der DG und speziell in Bütgenbach.
    Ich möchte erfahren was die DG vorhat, um die katastrophale Situation in unserer Gemeinschaft zu verbessern.
    Ich möchte wissen, ob die DG zusätzlich zu den vom Konzertierungsausschuss und der Wallonischen Region getroffenen Maßnahmen, ihre „Unabhängigkeit“ von der Provinz Lüttich nutzt, um zumindest in Bütgenbach gegenzusteuern.
    Ich möchte auch von der Regierung der DG wissen, wie sie selbst ihre Kommunikation, ihre Prioritätensetzung, ihre Entscheidungen und letztlich die Botschaft bewertet, die sie in den letzten Wochen verbreitet hat.
    Vielen Dank!

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