Mythos erstmals als Geisterrennen

<p>Toyota, hier bei der Generalprobe am 15. August bei den 6h Spa-Francorchamps, ist wieder Favorit in Le Mans.</p>
Toyota, hier bei der Generalprobe am 15. August bei den 6h Spa-Francorchamps, ist wieder Favorit in Le Mans. | Foto: Herbert Simon

Dass diese Großveranstaltung überhaupt stattfinden kann, erfreut den Präsidenten des Automobilsportweltverbandes FIA, Jean Todt: „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, bedingt durch die Covid-19-Pandemie, setzen die 24 Stunden von Le Mans ihr Abenteuer 2020 fort. Das ist eine ausgezeichnete Nachricht.“

Der gastgebende ACO hatte noch versucht, in begrenztem Maße Publikum zum größten Langstreckenrennen der Welt, das alljährlich bis zu 250.000 Besucher in die Sarthe lockt, zuzulassen. So wurde das Rennen vom Frühjahr (13./14. Juni) in den Spätsommer verschoben, und es sollten immerhin noch bis zu 25.000 Fans – fein aufgeteilt in fünf voneinander getrennten Zuschauerbereichen an der 13 Kilometer langen Strecke – das Spektakel vor Ort miterleben dürfen. Doch die aktuelle Situation in Frankreich und die davon abgeleiteten strengen Hygiene-Richtlinien der Behörden veranlassten die Ausrichter letztendlich, das Traditionsrennen hinter verschlossene Türen zu verlegen.

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