Die Debatte um die Zukunft der Gesundheitspolitik ist nach Ausbruch der Coronakrise neu entbrannt: Dabei geht nicht nur um eine mögliche Refinanzierung, sondern auch um die Frage, ob die Zuständigkeiten neu verteilt werden müssen. In den Augen von Kritikern sind die Befugnisse zu stark „zersplittert“. DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) kann sich eine Reform gut vorstellen. Seine Bedingung: Die Rechte deutschsprachiger Patienten müssen gewahrt bleiben.
Die föderale Gesundheitsministerin Maggie De Block (l.) und der flämische Gesundheitsminister Wouter Beke (r.) sind nur zwei von insgesamt neun Ministern, die in Belgien für irgendeinen Bereich im Gesundheitswesen zuständig sind.
| Foto: belga
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