Tagestouristen nach Zwischenfällen nicht mehr willkommen

<p>Wie hier in Blankenberge, sind viele Strände an der belgischen Küste voll. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen.</p>
Wie hier in Blankenberge, sind viele Strände an der belgischen Küste voll. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen. | Bild: belga

In Blankenberge flogen gestern Sonnenschirme, ein Polizist wurde angegriffen und der Strand musste von einem massiven Polizeiaufgebot geräumt werden. In Knokke kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit jungen Touristen, die meist aus den Niederlanden zum Feiern an die belgische Küste kommen. Jetzt ziehen die Bürgermeisterin von Blankenberge, Daphne Duméry (N-VA) und der Bürgermeister von Knokke, Leopold Lippens (CD&V), die Reißleine. In Blankenberge sind am Sonntag keine Tagestouristen zugelassen. Die Gemeinde hat sogar die Bahn gebeten den Bahnhof zwischen 9.00 und 16.00 Uhr nicht anzufahren. Knokke geht sogar noch etwas weiter, hier sollen, bis auf weiteres, keine Tagestouristen mehr zugelassen werden. Auch in Ostende wächst die Angst vor den tausenden Tagestouristen. An besonders schönen Tagen sind es rund 15.000 Gäste, die alleine mit der Bahn nach Ostende reisen. „Das ist einfach zu viel“, so Bürgermeister Bart Tommelein (Open VLD). „Unsere drei beliebtesten Strände haben nur eine Kapazität für 15.000 Touristen, das bekommen wir nicht mehr geregelt“, so der besorgte Bürgermeister. Tommelein hat die Bahn gebeten, ab sofort keine Sonderzüge Richtung Küste mehr einzusetzen, ob sie darauf eingeht, ist noch nicht bekannt. (vrt/belga)

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