FGTB-Sekretär Rahier: „Regionalwährung hat auch Schattenseiten“

<p>Neben Euros auch Scheine einer Regionalwährung (hier „Regio“ un „Engel“ in Darmstadt) im Portemonnaie</p>
Neben Euros auch Scheine einer Regionalwährung (hier „Regio“ un „Engel“ in Darmstadt) im Portemonnaie | Foto: pa

Das sagt Renaud Rahier, der überberufliche FGTB-Sekretär für Verviers und Ostbelgien, zu dem Vorstoß, in Ostbelgien eine Regionalwährung einzuführen. Er fügt allerdings hinzu, dass die Coronakrise eines gelehrt habe: die Wichtigkeit der Sozialen Sicherheit. „Diese Soziale Sicherheit wird von den Lohnnebenkosten in Euro finanziert, also den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen.“ Eine Regionalwährung beinhalte die Gefahr, dass gesetzlich verankerte Lohnzahlungen oder Sozialzulagen durch „lokalpatriotische Wertgutscheine“ als „Ersatzwährung“ von den Arbeitgebern genutzt werden könnten. „Das gab es schon zu Zeiten der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und nannte sich Truck-System. Man konnte damit nur in dem Laden des Arbeitgebers zu dessen Preisen einkaufen“, erklärt Rahier.

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