Weimat AG aus Eupen beklagt fehlende Unterstützung für produzierte Masken

<p>Alexander Weiss ist enttäuscht vom belgischen Staat und den Politikern. Anstatt auf sein effizientes und wirksames Produkt zu setzen, haben Föderalstaat wie die DG Stoffmasken in Entwicklungsländern nähen lassen oder im Ausland mangelhafte Ware bestellt.</p>
Alexander Weiss ist enttäuscht vom belgischen Staat und den Politikern. Anstatt auf sein effizientes und wirksames Produkt zu setzen, haben Föderalstaat wie die DG Stoffmasken in Entwicklungsländern nähen lassen oder im Ausland mangelhafte Ware bestellt. | Fotos: Klaus Schlupp

Alexander Weiss von Weimat ist mehr als verärgert. Da hat man ein gutes Produkt, und bekommt es weder zertifiziert noch in großer Stückzahl verkauft. Dabei hat die Schutzmaske der Weimat AG eigentlich alles, was nötig ist und darüber hinaus. Sie ist dicht und dabei unbegrenzt wiederverwendbar, nur den Filter wechselt der Nutzer täglich aus. Hinzu kommt noch als Bonbon: Sie ist hundertprozentig belgisch, die Produktion, die bei Bedarf auf 100.000 Masken wöchentlich steigen kann, ist in Eupen.

Die Maske gibt es in zwei Modellen, die sich nur in einer zusätzlichen Verstärkung unterscheiden, die den Mundschutz auf FFP2-Standard erheben soll. Doch mit der Zertifizierung hakt es. Bereits im April hat Alexander Weiss einen Schwung Masken zur Prüfgesellschaft Dekra nach Deutschland geschickt, die als einer von vier Prüforganisationen in Europa zur Maskenprüfung zertifiziert ist. In Belgien gibt es so etwas nicht.

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