Pozder und Dilberovic doch nicht zu Union Kelmis

<p>Pozder und Dilberovic doch nicht zu Union Kelmis</p>

Genauso überraschend wie die Verpflichtung von Denis Pozder und Amil Dilberovic, dürfte das jähe Ende der beiden ehemaligen Profis an der Kelmiser Stadionstraße aufgenommen worden sein. Beide Akteure entschieden sich erst spät für einen Transfer von Landesligist Hertha Walheim zu Erstprovinzialist Union Kelmis. Zwar war die unterbrochene Saison zu dem Zeitpunkt im Nachbarland noch nicht offiziell beendet, allerdings hatten die Kelmiser bereits bekanntgegeben, dass der Kader für die Saison 2020/2021 komplett ist und keine weiteren Transfers folgen. Union-Spielertrainer Alexandre Digregorio erklärte, dass die Zusammenarbeit überwiegend berufsbedingter Natur scheitert: „Es wurde etwas kompliziert. Denis Pozder hat eine Fußballschule und wollte deshalb auf einem niedrigeren Niveau und etwas näher von zu Hause spielen. Er konnte nicht garantieren, allen Trainingseinheiten zu folgen und verfügbar zu sein.“ Da Amil Dilberovic die Anreise über die Grenze nach Kelmis stets mit Pozder gemeinsam antreten sollte, gab es auch für ihn keine Zukunft bei der Union.

Da die beiden Spieler lediglich zusätzlich zu den Kelmisern hinzugestoßen wären und ohnehin nicht in den Kaderplanungen für die kommende Spielzeit inbegriffen waren, hinterlassen sie für Digregorio keine Lücke: „Es wäre schön gewesen, zwei zusätzliche Spieler im Kader zu haben. Letzte Saison haben wir gesehen, was mit einem kleinen Kader passieren kann. Aber so werden wir mehr Nachwuchsspielern und Akteuren aus der zweiten Mannschaft eine Chance geben können, was auch eine gute Sache ist.“ (fb)

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