Im Elfmeterschießen: Neapel gewinnt Coppa Italia – De Bruyne trifft für City

<p>Dries Mertens (links) wurde vor dem Elfmeterschießen ausgewechselt.</p>
Dries Mertens (links) wurde vor dem Elfmeterschießen ausgewechselt. | Foto: Photo News

Dries Mertens erlebte das Elfmeterschießen im italienischen Pokalfinale nicht mehr auf dem Platz. Er wurde in der 67. Minute ausgewechselt und durch Arkadiusz Milik, den er am Wochenende noch als besten SSC-Torschützen aller Zeiten abgelöst hatte, ersetzt. Zweimal trafen die Napolitani in der regulären Spielzeit den Pfosten. Torwart-Ikone Gianluigi Buffon rettete Juve mit einer Glanztat in der zweiten Minute der Nachspielzeit ins Elfmeterschießen – aufgrund der Corona-Maßnahmen kam es nicht zur Verlängerung. Alle SSC-Spieler trafen ins Netz, während Dybala (gehalten) und Danilo (drüber) im Juventus-Trikot verschossen.

Für Neapel, dessen etatmäßiger Keeper Alex Meret zum Matchwinner wurde, war es der erste Pokalsieg seit 2014, der fünfte insgesamt. Juventus, das die Coppa Italia zwischen 2015 und 2018 viermal in Serie gewonnen hatte, verpasste seinen 14. Titel. Cristiano Ronaldo muss weiter auf seinen ersten Pokalsieg in Italien warten.

Ein Tor, ein Assist: Kevin De Bruyne in Höchstform

Auch dank eines starken Kevin De Bruyne ist Manchester City beim Pannen-Restart der englischen Premier League einen großen Schritt Richtung Vize-Meisterschaft gegangen. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola bezwang den FC Arsenal 3:0 durch Tore von Raheem Sterling (45., Vorlage von De Buyne), De Bruyne selbst (51., Foulelfmeter) und Phil Foden (90.+1). Der von Bayern München umworbene Leroy Sané saß bei den Citizens auf der Bank und muss weiter auf sein Comeback nach seinem Kreuzbandriss warten. Kurz vor dem Abpfiff war das Spiel wegen einer möglicherweise schweren Verletzung von City-Profi Eric Garcia mehrere Minuten lang unterbrochen.

<p>Kevin De Bruyne (links) gegen Pierre-Emerick Aubameyang: Am Ende durfte der Rote Teufel jubeln.</p>
Kevin De Bruyne (links) gegen Pierre-Emerick Aubameyang: Am Ende durfte der Rote Teufel jubeln. | Foto: belga

Torlinientechnik-Panne bei Aston Villa

Hauptgesprächsthema war aber das Versagen der Torlinientechnik im ansonsten unspektakulären 0:0 zwischen Aston Villa und Sheffield United: In der ersten Halbzeit hatte Villa-Keeper Örjan Nyland mit dem Ball in der Hand die eigene Torlinie klar überquert, das „Hawk-Eye“ sendete aber kein Signal an den Schiedsrichter, sodass der fällige Treffer für Sheffield ausblieb. Die Betreiber des „Falkenauges“ bestätigten das Versagen und entschuldigten sich via Twitter „bei der Premier League, Sheffield United und jedem von diesem Vorfall Betroffenen“.

Vor dem Restart waren die Profis beider Mannschaften symbolisch auf die Knie gegangen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zu protestieren. (sid/belga/tf)

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