„Alles andere als vorbildhaft“: Standard-Profis verstoßen gegen Corona-Regeln

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Haben sich nicht an die Regeln gehalten: Samuel Bastien (links) und Mehdi Carcela (rechts). | Fotos: belga / Collage: GrenzEcho

Mit von der Partie waren unter anderem Mehdi Carcela (30) und Samuel Bastien (23). Die beiden Spieler von Standard Lüttich wurden im späten Nachmittag von Beamten der Polizeizone Basse-Meuse dabei erwischt, wie sie auf einem Fußballplatz in Visé gemeinsam mit den Ex-„Rouches“-Spielern Paul-José M’Poku (28) und Junior Edmilson (25) mit bzw. gegen ein paar Amateurkicker vom RFC Lüttich „gezockt“ hatten.

Das „Elf gegen Elf"-Spektakel ist in Zeiten von Corona allerdings nicht erlaubt. Eine Tatsache, die die Fußballer trotz mehrfachen Hinweises des Platzwartes nicht zu interessieren schien. Stattdessen ließen sie locker flockig das runde Leder über das Grün sausen und gingen munter in die Zweikämpfe.

Am Ende des Tages musste die Polizei die unerlaubte Sportversammlung auflösen. Allen Kickern droht für ihr Fehlverhalten nun eine Geldstrafe in Höhe von 250 Euro.

Visés Sportschöffe Julien Woolf, der sich selbst auf dem Sportplatz ein Bild der Lage machte, kreidet vor allem das Verhalten der Fußballprofis an. „Das ist alles andere als vorbildhaft. Jeder weiß, dass Fußballspiele verboten sind, ebenso wie Versammlung. Ich dachte, dass Spieler mit einer solchen Popularität ein Zeichen setzen könnten, doch da habe ich wohl weit gefehlt“, gibt der MR-Politiker gegenüber der Tageszeitung „La Meuse“ verstehen. (calü)

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