Die große Leere: Ostbelgiens Geistliche äußern Kritik zum andauernden Gottesdienstverbot

<p>Es ist angerichtet: In der Pfarrkirche St.Michael stehen für die Gläubigen Desinfektionsmittel bereit. Bis in dem Weywertzer Gebetshaus aber wieder Gottesdienste zelebriert werden dürfen, dauert es noch was.</p>
Es ist angerichtet: In der Pfarrkirche St.Michael stehen für die Gläubigen Desinfektionsmittel bereit. Bis in dem Weywertzer Gebetshaus aber wieder Gottesdienste zelebriert werden dürfen, dauert es noch was. | Foto: privat

Die St.Vitus-Kirche in St.Vith ist in Corona-Zeiten zu einem menschenleeren Ort verkommen. Ein Mann, der dem Gotteshaus an der Kirchstraße regelmäßig einen Besuch abstattet, ist Claude Theiss. Der 52-Jährige lenkt im Auftrag der römisch-katholischen Kirche als Dechant seit einigen Jahren die Geschicke in der Eifel. Was zurzeit aber passiert, hat der Geistliche noch nie erlebt. „Ich kann nicht mehr einfach hinnehmen, dass die religiöse Dimension des Menschen so verachtet wird“, lässt der Dechant in einen emotionalen Post auf Facebook verlauten.

Seine deutlichen Worte richten sich an die Föderalregierung um Premierministerin Sophie Wilmès (MR), die am Mittwoch weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen verkündet hat.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Zugang zu allen digitalen Inhalten bereits ab 10,90 € pro Monat
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Bevor einigen Menschen wieder Märchen erzählt werden dürfen, wäre es doch sicher nützlicher, allen Kindern unserer Gesellschaft wieder Zugang zu Bildung und Fakten zu ermöglichen, oder...?

Kommentar verfassen

1 Comment