sDer Sektor ist besorgt über die Unsicherheit für die Sommerferien und erwartet mehr Klarheit vom Nationalen Sicherheitsrat an diesem Mittwoch. Gegenwärtig sind die Schutzmaßnahmen mit einem Verbot nicht notwendiger Reisen und damit von Touristenreisen bis zum 19. April gültig, mit der Möglichkeit einer Verlängerung bis zum 3. Mai. Es ist jedoch klar, dass es viel länger dauern wird, bis Reisen ins Ausland, sicherlich in ferne Länder, wieder normal verlaufen. Diese hängen auch von den in den Zielländern geltenden Maßnahmen ab, von denen einige ihre Grenzen für unterschiedlich lange Zeit geschlossen halten werden.
„Im Moment tappen wir wegen der Sommermonate im Dunkeln“, sagt UPAV-Generalsekretärin Anne-Sophie Snyers. Unsicherheit herrscht unter anderem über Sommerreisen, die bereits vor Beginn der Krise gebucht wurden. Falls das Zielland noch nicht bestätigt hat, dass es seine Grenzen im Juli-August geschlossen halten wird, rät der Sektor, die Reise noch nicht abzusagen.
Die Einkommensverluste der Reisebüros seien ohnehin schon enorm durch den Ausfall in den Osterferien, einer privilegierten Zeit für Familienreisen, heißt es bei der UPAV. Angesichts der schwierigen Monate, die vor uns liegen, wünscht der Sektor, dass die Möglichkeit der Kurzarbeit aufgrund der Coronakrise über Juni hinaus bis Ende 2021 verlängert wird. Es wird eine große Zahl von Konkursen befürchtet, wenn alle Mitarbeiter im Juli an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. „Wir würden es auch begrüßen, wenn das Gutscheinsystem (Gutscheine, die es dem Reisenden ermöglichen, eine Reise auf einen späteren Zeitpunkt umzubuchen, A.d.R..) auch für Nurflüge und Hotelübernachtungen genutzt werden könnte, die über ein Reisebüro gebucht wurden", so Snyers.
Der flämische Verband der Reisebüros befürchtet, dass in diesem Sommer nur Reisen innerhalb der belgischen Grenzen möglich sein werden. (belga)
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