Mehr als ein fünftes Rad am Wagen waren die Europäer in Syrien nie. Außer hilfloser Appelle brachten die EU und die nationalen Regierungen nichts zustande. Nur einmal trat Europa in dem Konflikt positiv in Erscheinung.
Elend, wie Zaungäste Gäste an den Zäunen abweisen
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Kommentare
Vielleicht sollte man bei der Ursachenforschung für die Migrantenkrise etwas weiter zurückgehen. Als Assad seine demonstrierende Bevölkerung zusammenschoss und ermordete hatte Europa nicht den Mut militärisch einzugreifen. Alleine schon eine Flugverbotszone über Syrien hätte wohl hunderttausende Menschenleben gerettet. Mit Blabla und Appellen alleine hilft man nicht. Bei solch einem Eingriff hätte man wahrscheinlich auch keinen Bürgerkrieg (siehe Libyen) verhindert, wohl aber den Massenexodus der Bevölkerung. Die Schuld Europas liegt wohl darin, dass man glaubt alles mit guten Worten und Euros regeln zu können.
Ob die Willkommenskultur positiv war, wage ich zu bezweifeln. Sie hat Menschen bis nach China und Südafrika das Zeichen gegeben, dass jeder Migrant willkommen ist, mit Teddybären begrüßt wird, kostenlos Essen, Logis und Taschengeld erhält und wenn er halt mal da ist auch bleiben kann. Fatale Zeichen. Menschen haben sich in Lebensgefahr begeben und starben weil hier manche glaubten jeden willkommen heißen zu müssen.
Die Migranten kosten uns in Europa jährlich so 38 Milliarden Euro, ohne indirekte Kosten, da sind 6 Milliarden in 5 Jahren für Lager in der Türkei wahrlich Peanuts. Doch könnte man auch fragen wo bleibt die Hilfe der UN und aus Russland, welches das Land nicht nur zerstört und die Menschen ermordet, sondern auch noch Hilfslieferungen untersagt. Russland bei dem wir für Milliarden Gas kaufen damit es sich den Krieg in Syrien überhaupt leisten kann. Wenn wir schon nicht militärisch auftreten wollen, so sollten wir unsere Handelsmacht gegenüber Staaten wie der Türkei und Russland einsetzen, aber richtig, so das es auch weh tut.
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