„Quarantäne-Hotel“ auf Teneriffa: Familie aus Ostbelgien kehrt schon heute zurück

<p>Nach 13 Tagen im Urlaub freut er sich mit seiner Mutter Karin und seinem Vater Jean-Claude sowie seiner Schwester Eva wieder auf ihr Zuhause in Hergenrath.</p>
Nach 13 Tagen im Urlaub freut er sich mit seiner Mutter Karin und seinem Vater Jean-Claude sowie seiner Schwester Eva wieder auf ihr Zuhause in Hergenrath. | Foto: privat

Eigentlich war die Rückkehr der ostbelgischen Urlauber – darunter die Familie Laschet-Wetzels aus Hergenrath – erst für den 10. März vorgesehen. Doch auf Bitten des belgischen Außenministeriums nimmt der Reiseveranstalter TUI nicht nur seine belgischen Kunden mit nach Hause, sondern alle Belgier im Hotel, das seit anderthalb Wochen unter Quarantäne steht, weil dort ein Gast mit der neuartigen Lungenerkrankung Covid-19 diagnostiziert worden war.

„Wir sind froh, dass wir früher rausdürfen. Damit hatten wir jetzt nicht mehr gerechnet“, sagt David Wetzels gegenüber dem GrenzEcho. Der junge Hergenrather, der an der Sporthochschule Köln studiert, hatte die letzten Tage damit verbracht, auf dem Hotelgelände des „H10 Costa Adeje Palace“ im Südwesten der Kanareninsel Sportkurse anzubieten. Die Resonanz war groß. „Das hat Spaß gemacht“, lacht Wetzels, der am Mittwoch seinen 22. Geburtstag auf der spanischen Urlaubsinsel feierte.

Nach 13 Tagen im Urlaub freut er sich mit seiner Mutter Karin und seinem Vater Jean-Claude sowie seiner Schwester Eva wieder auf ihr Zuhause in Hergenrath, wo sie nicht unter Quarantäne stehen werden. Man kann ihnen die Freude über die baldige Rückkehr nicht verübeln, denn die deutschen Urlauber im Hotel, mit denen sich die Ostbelgier angefreundet haben, müssen sehr wahrscheinlich noch bis nächsten Dienstag auf Teneriffa ausharren. „Sie sind wirklich nicht glücklich darüber“, so David Wetzels. (mv)

Andere interessante Artikel auf GrenzEcho.net

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment