Als wenn Belgien und seine Bevölkerung von einigen wenigen machtbesessenen und verwöhnten Politikern à la Bart de Wever abhängen würde! Wer die Begeisterung aller Belgier bei großen nationalen und internationalen Ereignissen oder bei großen Leistungen einzelner Belgier sieht, der weiß auch, dass es sehr wohl ein großes Gefühl des Zusammengehörens in Belgien gibt. Die Probleme werden vorwiegend von sich selbst bedienenden Politikern herbeigeredet.
Das hängt meines Erachtens vor allem mit unserem korrumpierten repräsentativen demokratischen System zusammen, in welchem die Parteiführer und die Regierungsmitglieder sich immer mehr Macht angeeignet haben. Da lohnt ein Blick nach Norwegen, dort bedeutet Politiker zu sein offensichtlich noch, sich um die Belange der Menschen zu kümmern, unabhängig von der eigenen politische Karriere.
Wir alle müssen, auch die „politisch nicht Interessierten“, Druck machen, denke ich, und dafür sorgen, dass die gewählten Repräsentanten wieder das letzte Wort bei allen Belangen und Entscheidungen haben, z.B. auch bei der Konstituierung einer neuen Regierung! Das föderale Parlament, alle gewählten Vertreter, müssten in geheimer Abstimmung, parteiübergreifend, die Mitglieder der Regierung wählen! Und es darf in einem Parlament keine Fraktionen, keine Mehrheit und keine Opposition geben, diese Einteilungen sind meines Erachtens völlig undemokratisch, sie haben mit echter Volksvertretung gar nichts mehr zu tun!
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