Ermittlungen gegen Anwalt von Stéphane Moreau

<p>Stéphane Moreau, ehemaliger Geschäftsführer von Nethys, hat offenbar mit der Hilfe eines Brüsseler Anwalts hohe Entschädigungszahlungen kassiert.</p>
Stéphane Moreau, ehemaliger Geschäftsführer von Nethys, hat offenbar mit der Hilfe eines Brüsseler Anwalts hohe Entschädigungszahlungen kassiert. | Foto: belga

Wie die Wirtschaftszeitung „L´Echo“ am Freitag berichtete, hätten Ermittler des Zentralbüros zur Korruptionsbekämpfung (OCRC) bereits vor einigen Wochen eine Durchsuchung der Räumlichkeiten der Anwaltskanzlei CEW & Partners in Brüssel durchgeführt. Hintergrund der Hausdurchsuchung sei die Tatsache, dass einer der Anwälte der Kanzlei als enger Berater von Stéphane Moreau gelte. Demnach sei der Anwalt bei Nethys ein- und ausgegangen. Beobachter bezeichneten den Anwalt sogar als „legalen, bewaffneten Arm“ des ehemaligen Nethys-Geschäftsführers Moreau, schreibt die Zeitung.

Bei der Hausdurchsuchung sei es in erster Linie um die Frage der Vergütung ehemaliger Nethys-Führungskräfte gegangen. In den vergangenen Monaten sind immer neue Fakten bekannt geworden, die darauf schließen lassen, dass sich der Direktionsrat von Nethys zum Teil fürstlich entlohnen ließ. Das Problem: bei dem Geld handelte es sich um öffentliche Mittel. Außerdem scheint es so zu sein, dass dabei immer wieder geltende Gesetze umgangen worden sind.

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