Referent Prälat Helmut Moll stellt dabei in Wort und Bild die Diözesanpriester aus den deutsch-belgischen Dekanaten vor, die eines gewaltsamen Todes gestorben sind: Kaplan Johann Arnolds (+ 1944 Zuchthaus Brandenburg-Görden), Pfarrer Leonhard Cordonnier (+ 1942 KZ Dachau), Pfarrer Leopold Matthäus Delhez (+ 1943 KZ Dachau), Rektor Joseph Martin Peters (+ 1943 Strafgefängnis Berlin-Plötzensee) und Pfarrer Jean Renardy (+ 1945 KZ Bergen-Belsen). Darüber hinaus verdienen Beachtung der in Malmedy geborene Familienvater Leo Trouet, der Rechtsanwalt in Eupen war (+ 1944 Gefängnis Klingelpütz Köln), Pfarrer Franz Coenen, der im Eupener Waisenhaus Rektor war (+ 1939 Bergisch-Gladbach), Franziskanerpater Elpidius Markötter, der im Missionskolleg Garnstock lebte (+ 1943 KZ Dachau), Pfarrer Hermann Joseph Hortmanns, welcher Kaplan in Eupen war (* 1950 Erkelenz), sowie Salvatorianerbruder Johannes Savelsberg aus Aachen-Burtscheid, der eine Zeit lang in Welkenraedt wohnte (+ 1939 Moyland bei Kleve). Nicht zu vergessen ist die 16-jährige Hauswirtschafterin Laura Klinkenberg aus Kettenis, die im Aachener Wald das Martyrium erlitten hat.
Ein Büchertisch steht bereit, auf dem die einschlägigen Veröffentlichungen zur Konsultation ausliegen.
Grundlage des Vortrags bildet die siebte, überarbeitete und aktualisierte Auflage des Buches „Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts“. (red)

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