Uni Luxemburg – gleich nebenan, ein wenig ostbelgisch und doch so anders

Der Gründung der Universität Luxemburg im Jahr 2003 war eine lange, breit und kontrovers geführte gesellschaftliche Debatte vorausgegangen. Viele äußerten Befürchtungen, dass man jungen luxemburgischen Studenten die Möglichkeit nehmen würde, im Ausland Erfahrungen zu sammeln und dass man sich noch mehr einigeln würde. Am Ende wurde die „Université de Luxembourg“ dann doch gegründet. Man schrieb ihr aber in den Geburtsschein, dass sie mehrsprachig, weltoffen und pluridisziplinar aufgestellt sein müsse.

Als man 2018 den 15 Geburtstag feierte und fast zeitgleich mit der Regierung Bettel einen neuen Vierjahresvertrag unterschrieb, zählte die uni.lu, wie sie sich im weltweiten Netz nennt, schon fast 6.500 Studenten und beileibe nicht nur Luxemburger. Wie Rektor Stéphane Pallage im Gespäch mit dem GrenzEcho erklärt, studieren mittlereweile junge Menschen aus 125 verschiedenen Ländern in den drei Fakültäten und den drei Interdisziplinaren Zentren der Uni. 430 dieser Studenten kommen aus Belgien, ein Teil davon auch aus dem deutschsprachigen Belgien.

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