Kritik an Plänen zur Verlängerung der Jagdsaison

<p>Laut neuem Fünfjahresplan, der noch genehmigt werden muss, soll die Jagdsaison um fünf Monate verlängert werden. Damit soll vor allem die Pirsch auf Wildscheine erleichtert werden.</p>
Laut neuem Fünfjahresplan, der noch genehmigt werden muss, soll die Jagdsaison um fünf Monate verlängert werden. Damit soll vor allem die Pirsch auf Wildscheine erleichtert werden. | Illustrationsbild: Photo News

59 Vereinigungen, die sich der Plattform „Stop aux dérives de la chasse“ (Stopp den Auswüchsen der Jagd) angeschlossen haben, fordern vom zuständigen wallonischen Minister Willy Borsus (MR), sich mit dem kommenden Fünfjahresplan bezüglich der Jagd Zeit zu nehmen. Der Plattform gehören neben etlichen Umwelt- und Tierschutzverbänden auch Jugendverbände an, darunter „Les Scouts“ (Verband Katholischer Pfadfinder).

In der Wallonie und in den deutschsprachigen Gemeinden gibt es zwischen 18.000 und 19.000 Jäger, was etwa 0,3 Prozent der Bevölkerung ausmacht.

Für diese Minderheit würden Regeln erlassen, die für die restlichen 99,7 Prozent der in der Wallonie lebenden Menschen zum Teil mit erheblichen Einschränkungen verbunden seien. Als Beispiel führt ein Sprecher der Plattform den während der Jagdsaison nur begrenzt erlaubten Zugang zu den Wäldern an.

Minister Borsus macht keinen Hehl daraus, dass in seinen Augen tatsächlich Eile geboten ist.

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