Belgien war Kunde bei der Crypto AG – War es auch Opfer?

<p>Die CX-52: das beste Chiffriergerät. Belgien hatte davon 200.</p>
Die CX-52: das beste Chiffriergerät. Belgien hatte davon 200. | Foto: RAMA/Lizenz CC-by-sa-2.0-fr

Gemeinsam mit den in der Schweiz lebenden Kollegen Christoph Santner und Christine Papadopoulos betriebene Recherchen des GrenzEcho haben ergeben, dass der belgische militärische Geheimdienst SGRS und das Außenministerium Crypto AG-Kunden waren. Wurde Belgien, wurde das belgische Militär von den Geheimdienstkollegen der CIA und des BND ausspioniert? Und wie steht es um die EU-Kommission? Ob geschützte Kommunikationen wirklich mitgeschnitten wurden, steht bislang nicht fest. Diesbezügliche Rückfragen des GrenzEcho beim belgischen Außenministerium und der EU-Kommission blieben bislang unbeantwortet.

In einem Kommuniqué an die Nachrichtenagentur Belga hatte der militärische Abschirmdienst unseres Landes, der „Service Général de Renseignement et de la Sécurité“ (SGRS), als erstes potenzielles Opfer überhaupt zugegeben, über die Affäre „Rubicon“ „Bescheid zu wissen“. Man prüfe das Ausmaß der Abhöraktion und, ob Belgien betroffen gewesen sei.

Belgien hatte über 200 CX-52 bestellt

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