Paul Gérardy galt als Vermittler zwischen den Kulturen

<p>Paul Gérardy war ein kritischer Geist. Er veröffentlichte seine Texte in Deutsch und in Französisch.</p>
Paul Gérardy war ein kritischer Geist. Er veröffentlichte seine Texte in Deutsch und in Französisch. | Foto: Archiv

Gérardy war für seine scharfe Zunge, seinen Einfallsreichtum und seine trefflichen Beobachtungen bekannt.

Paul Gérardy war zwölf Jahre alt, als er als Vollwaise mit seiner Schwester Marie zum Onkel Jean-Nicolas Gérardy nach Lüttich übersiedelte. Nach dem Studium am Collège in Sint-Truiden wechselte er an die Philosophische Fakultät der Universität Lüttich.

1894 heiratete er in Lüttich Louise Delvoie und unternahm mit ihr eine mehrmonatige Hochzeitsreise nach Deutschland, wo das junge Paar auf den Dichter Stefan George und den belgischen Maler Richard Heintz trifft. Paul Gérardy war 19 Jahre alt, als er unter dem Titel „Les Chansons naïves“ seine ersten Gedichte schrieb. Er publizierte gleichermaßen in deutscher und französischer Sprache.

Er galt als Vermittler zwischen den beiden Kulturräumen.

Die erste Sprache, die er erlernt hatte, war übrigens das Eifler Platt. Gérardy galt in seiner Zeit als wichtiger Vermittler zwischen dem französischen und deutschen Kulturraum.

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