Weniger Waffen für Saudi-Arabien

<p>Waffenlieferungen aus der Wallonie an das saudische Militär werden in Zukunft eingeschränkt.</p>
Waffenlieferungen aus der Wallonie an das saudische Militär werden in Zukunft eingeschränkt. | Illustrationsbild: Photo News

Im Jahr 2018 wurden für eine Rekordsumme von 950 Millionen Euro Waffen exportiert. Waffen im Wert von 225 Millionen Euro gingen dabei nach Saudi-Arabien. Für Betriebe wie John Cockerill (ehemals CMI) oder die mit öffentlichen Geldern betriebene Waffenschmiede FN Herstal ist der Waffenverkauf nach wie vor ein lukratives Geschäft. Das geht auch aus dem letzten Jahresbericht über Exportlizenzen hervor, den Ministerpräsident Elio Di Rupo (PS) diese Woche im wallonischen Parlament vorlegte.

Auch wenn sich die Zahlen auf das Jahr 2018 beziehen, sind sie ein wichtiger Indikator zur Beurteilung des Sektors. Abgesehen von den besonderen Maßnahmen, die in diesem Handelsbereich gelten, steht fest, dass das Waffengeschäft noch nie so florierend war wie heute. Und das, obwohl der Waffenhandel häufig kritisiert wird, weil die Exportlizenzen oftmals für Länder und Regionen erteilt werden, die als „sensible Gebiete“ gelten.

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