Dass die Stromversorgung der Häuser im Rahmen der Großbaustelle in den Boden verlegt wird, ist unstrittig. Die Kästen, die der Netzbetreiber Ores stattdessen aufstellt, werden jedoch von der CSL als „sehr störend“ empfunden.
Die Kritik, die Mario Pitz als Sprecher seiner Fraktion in einem Zusatzpunkt zur Tagesordnung vortrug, beinhaltet einerseits einen technischen, und andererseits einen ästhetischen Aspekt. Was die Technik angeht, konnte Bürgermeister Erwin Güsting (Mit Uns), der sich aufgrund seiner früheren beruflichen Tätigkeit als Elektriker bei diesem Thema pudelwohl fühlte, unter Berufung auf Gespräche mit Ores Entwarnung geben: Anwohner der oberen Hauptstraße, die sich jetzt schnell bei Ores melden, können noch einen Anschluss von 3x400 Volt anstelle der vorgesehen 3x230 Volt beantragen, hatte Güsting erfahren. Dies soll den Anwohnern noch mitgeteilt werden.
Es blieb der optische Aspekt: Schön seien diese 1,20 Meter hohen Kästen sicher nicht, so die Einschätzung aller Ratsfraktionen. Während Mario Pitz „kleinere, diskretere und weniger zahlreiche“ Kästen forderte, sagte der Bürgermeister, es gebe schlicht und einfach keine Alternative zu diesem von Ores eingesetzten Standardmodell. Man könne folglich auch nicht darüber abstimmen. Die CSL gab sich schließlich mit dem Versprechen des Bürgermeisters zufrieden, Mario Pitz zu einem weiteren Gespräch mit Ores zu dieser Thematik einzuladen.
Hochwasserschutz in Lichtenbusch und andere Projekte

Kommentare
Kommentar verfassen