Das Tor des Abends in diesem Sechspunktespiel erzielte Menno Koch mit seinem ersten Saisontreffer in der 25. Minute.
Bereits zur Pause führten die Schwarz-Weißen 1:0. Nach einer auf beiden Seiten von großer Vorsicht geprägten Abtastphase waren es die Eupener, denen es als Erste gelang, Linie in ihr Spiel zu bekommen. Nicht so gut sah das Ganze bei den Platzherren aus, die sich einige Fehlpässe, Missverständnisse und Stockfehler leisteten.
In diesem kampfbetonten Spiel sorgte eine Standardsituation für die AS-Führung. Knowledge Musona erzwang einen Eckball, den Danijel Milicevic auf den Kopf von Jens Cools zirkelte. Cools, der zwei Jahre für Waasland-Beveren gespielt hat, leitete zu Menno Koch, der mit seinem ersten Saisontreffer das 1:0 erzielte, (25.).
Drei Minuten später dann fast das 2:0. Dem Duo Milicevic-Cools gelang fast die perfekte Kopie, doch Flavio Ciampichetti köpfte nach dieser zweien Ecke übers Tor.
Nach einer halben Stunde mussten die Gäste dann einen Rückschlag wegstecken. Neuzugang Musona, der vorher zweimal „abgeräumt“ war, musste wahrscheinlich mit einer Leistenverletzung vom Platz und wurde durch Jon Bautista ersetzt. Bis zum Pausenpfiff kontrollierte die San-José-Elf das Geschehen, während sich die Schützlinge von Arnauld Mercier, in deren Reihen sich nur Yuki Kobayashi gute Noten verdiente, sich zunehmend den Ärger des Heimpublikums zuzogen.
Die zweite Halbzeit begann zwar mit einer Chance für die Gäste durch Kapitän Siebe Blondelle, doch insgesamt spielte sich das Geschehen nach dem Seitenwechsel schwerpunktmäßig in der Eupener Hälfte ab. Dass es auch nach einer Stunde noch 1:0 stand, war nicht zuletzt das Verdienst von Ortwin De Wolf, der einen Schuss des durchgebrochenen Jur Schryvers aus kurzer Distanz entschärfte.
Obwohl Waasland seine Offensivbemühungen verstärkte und auch deutlich mehr Spielanteile hatte, war es nicht so, dass es den Waasländern gelungen wäre, sich eine Torchance nach der anderen zu erarbeiten. Gegen die recht clever verteidigenden „Pandas“ offenbarten sie deutliche spielerische Mängel.
Alarmstufe Rot herrschte lediglich in den letzten zehn Minuten, als den Platzherren mehrere Frei- und Eckstöße zugesprochen wurden. Doch die Mercier-Elf konnte kein Kapital aus diesen Standardsituationen schlagen.
Als der umsichtige Schiedsrichter Frederik Geldhof in der 96. Minute das Spiel abpfiff, war der Jubel im Eupener Lager immens.
Am kommenden Samstag empfängt die AS Eupen im Heimspiel Tabellenschlusslicht Cercle Brügge.

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