Das teilte Mark De Vriendt, Geschäftsführer des belgischen Reisegarantiefonds (GFG), am Dienstag mit.
Nach Angaben des Garantiefonds für Reisende wurden knapp vier Millionen Euro an die 5.319 Betroffenen ausgeschüttet.
Die Insolvenz von Thomas Cook betraf rund 83.000 belgische Reisende, die entweder schon an ihrem Urlaubsort von der Pleite heimgesucht wurden oder die einen Tripp bei dem Reiseveranstalter gebucht hatten und diesen nicht antreten konnten.
Bislang konnten laut Mark De Vriendt 2.504 der knapp 20.000 Schadensdossiers bearbeitet werden. Der Fondsmanager geht davon aus, dass die restlichen Akten bis Mai 2020 abgeschlossen sind. Insgesamt steht eine Summe in Höhe von 30 Millionen Euro für die Entschädigungen im Fall Thomas Cook-Pleite bereit.
Der Entschädigungsfonds für Reisende wird von belgischen Urlaubs- und Feriensektor selbst finanziert. Das heißt, der Steuerzahler muss nicht für das Verschulden geradestehen. In Deutschland ist das beispielsweise wohl der Fall. (belga)

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