Erst musste der Klimagipfel von Chile nach Madrid, und jetzt nach Glasgow verlegt werden. Denn herumgekommen ist nichts, rein gar nichts. Die Inselstaaten warten weiter auf Hilfe der reichen Industrienationen.
COP25 oder das Fanal zu tabuloser Klimapolitik
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"So lasst uns denn ein Apfelbäumchen planzen.
Es ist soweit!"
So lautete der Titel eines Bestsellers des deutschen Wissenschaftsjournalisten Hoimar von Ditfurth, 1985.
Das Buch handelt von den damals aktuellen Bedrohungen der Menschheit (durch die Menschheit), die auch durch die Bank heute noch genauso aktuell, dafür aber umso bedrohlicher sind.
Das Buch widmet sich in einem eher philosophischen Kapitel auch der augenscheinlichen Unfähigkeit des Menschen und der Gesellschaft, darauf angemessen zu reagieren.
So sei es z.B. die Ethik des Homo-Sapiens selbst, die eine weitere bedrohliche Bevölkerungsentwicklung fördere, statt sie auf ein zumutbares Maß zu begrenzen.
(1985 betrug die Weltbevölkerung 4,86 Millarden, heute 7,73 Millarden)
Was wir in Madrid sahen, hat jedoch nichts mit Ethik zu tun, vielmehr mit Moral oder besser, der gänzlichen Abwesenheit davon, in Zeiten von Trump und Co.
Aber es gibt dem Autor Recht.
Weder der GE-Chefredakteur noch der Kommentator, noch die Generation derjenigen, die für die Situation auf diesen Planeten die Hauptverantwortung tragen, werden erleben, ob Hoimar von Ditfurth bei der fatalistischen Beschreibung des rel. kurzfristigen Schicksals der Menschheit nachhaltig Recht behält.
Dass uns künftige Generation verfluchen werden, ist hingegen ziemlich wahrscheinlich.
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