Flussvertrag: Maßnahmen zum Schutz des Wassers

<p>Ingsgesamt beteiligen sich 111 Partner am Flussvertrag Amel-Rur.</p>
Ingsgesamt beteiligen sich 111 Partner am Flussvertrag Amel-Rur. | Fotos: Bartholomé

Der Flussvertrag Amel-Rur vereint seit 2002 Partnerorganisationen, die sich einer Verbesserung der Wasserqualität, der Biodiversität und des Naturschutzes im Allgemeinen in den hydrologischen Becken der Amel und der Rur verschrieben haben. Darunter die Gemeinden Amel, Büllingen, Bütgenbach und St.Vith, aber auch das Lager Elsenborn. Hinter dem Namen des Vertrags steht ein Konzept der partizipativen Verwaltung unserer Flüsse, das auf Konsultation, Koordination und Dialog zwischen den verschiedenen Partnern basiert. Der Flussvertrag versammelt alle Akteure an einem Tisch.

In sechs Bereichen ist der Flussvertrag prioritär aktiv.

Die Maßnahmen werden in sechs Hauptthemen unterteilt. Dazu gehört u.a. die Verbesserung der Wasserqualität zur Gewährleistung der vielfältigen Nutzung. Aber auch die Regelung des Durchflusses. Und die Förderung der Biodiversität im direkten Umfeld der Fluss- und Bachläufe. Auch sind Projekte im Bereich des Tourismus geplant. Und das kulturelle Erbe, das sich auf das Wasser der Region bezieht, muss entsprechend wertgeschätzt werden. Nicht zuletzt setzt sich der Flussvertrag zum Ziel, die Beratung, Information und Sensibilisierung der Nutzer zu verbessern.

Von den 1.401 Maßnahmen des Aktionsprogramms sind vorgesehen unter anderem 237 Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserläufe; 211 Maßnahmen im Bereich des Umweltmanagements; 77 Maßnahmen zur Verbesserung der Kenntnisse; 82 Maßnahmen zur Stärkung der Kontrollen zur Verringerung des Verschmutzungsrisikos; 176 Maßnahmen konzentrieren sich auf die Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen. (red)

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