Lockerung des Abtreibungsgesetzes „nicht untermauert“

<p>Valerie Van Peel</p>
Valerie Van Peel | Foto: belga

Wie schon in der vergangenen Woche bei einer ersten Debatte standen sich auch am Mittwochnachmittag Gegner (CD&V, N-VA, CDH und Vlaams Belang) und Befürworter der Gesetzesnovellierung mit scharfen Argumenten gegenüber. Das Hauptargument der Autorinnen der Gesetzesänderungen, unter ihnen Kattrin Jadin (MR-PFF): „Das Recht auf Abtreibung ist ein Grundrecht der Frauen, das auf dem Selbstbestimmungsrecht beruht und als solches geschützt werden muss. Sie ist auch ein wichtiger Indikator für die Situation anderer Frauenrechte. Wenn das Recht auf Abtreibung untergraben wird, sind auch die anderen Rechte der Frauen gefährdet.“

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Kommentare

  • Die MR war schon immer eine Partei der Opponisten. Das hat man gesehen bei der letzten Regierung: Man hat die NVA mit ins Boot genommen, obschon man vor den Wahlen hoch und heilig versichert hatte, nie mit diesen zu koalieren. Und was hat der liebe Michel gemacht? Er hat die Gelegenheit beim Schopf gefasst, das Heimatland zu verlassen und bei der EU einen noch besser bezahlten Job anzutreten. Mehr Opportunismus ist ja fast unmöglich!

  • Ich weiss nicht ob der Frau Jadin bewusst ist oder war was sie mit ihrem Vorschlag angerichtet hat. Sie sitzt (als MR Parlamentarierin) noch mit der CD&V in einer Koalition in einer - wenn auch nur diensttuenden - Regierung. Das Abtreibungsthema ist für diese Partei ein sehr heikles Thema. Nicht, dass man nicht darüber sprechen und diskutieren will, aber die Partei möchte (wie andere auch) dass man sich für so heikle Themen (wie auch die Euthanasie von Demenzkranken) die nötige Zeit zum Nachdenken und zur Beratung nimmt.
    Indem die MR jetzt schnell alternative Mehrheiten sucht (und findet) fühlt die CD&V sich (zurecht) übergangen und verraten. Die MR zeigt einmal mehr, dass man sich auf sie als Partner nie verlassen kann. Keine gute Voraussetzung für die Bildung einer neuen Regierung.

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