„Der Gründer der Stiftung, Gennadi Timtschenko, gehört zu den reichsten und einflussreichsten Oligarchen Russlands“ so Huppertz. „Ich finde es unpassend, wenn ein Minister der DG sich von einer Stiftung, die durch einen umstritten russischen Oligarchen finanziert wird, mit allem Annehmlichkeiten einladen lässt. Hier geht es nicht um das Image des Ministers, sondern um das Ansehen der DG“, so die Ausschussvorsitzende. „Insbesondere wenn er zeitgleich seinen Verpflichtungen im Parlament der DG nicht nachkommt und der Ausschusssitzung fernbleibt.“
Antoniadis erklärte, dass er Informationen von der belgischen Botschaft in Moskau und vom DG-Büro in Berlin eingeholt habe. Letzteres habe die Einladung der Stiftung und ihre Seriosität positiv geprüft, dieser Expertise sei er gefolgt. „Wenn man [...] zum Stiftungsgründer und seinen Aktivitäten googelt, sollte man zumindest moralische Zweifel haben. Daher halte ich diesen Besuch eines DG-Ministers für eine moralische Fehlentscheidung“, so Huppertz. (red)

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