Belgiens Profifußball bangt um seine Sonderregelungen

<p>In seiner Funktion als Pro-League-Vorsitzender sorgt sich Genks Präsident Peter Croonen um das finanzielle Wohl der belgischen Fußballklubs.</p>
In seiner Funktion als Pro-League-Vorsitzender sorgt sich Genks Präsident Peter Croonen um das finanzielle Wohl der belgischen Fußballklubs. | Archivfoto: Photo News

Diese Reformvorhaben kommen nicht von ungefähr, sondern sind direkte Folgen der im Oktober 2018 bekannt gewordenen Steuerhinterziehungen und Geldwäschepraktiken bei der Verpflichtung und Bezahlung von Fußballspielern und -trainern.

Allein die Tatsache, dass die Justiz dabei ist, die Beweise für diese strafbaren Handlungen aufzuarbeiten, sorgt bereits für Kopfschütteln.

Sozialkassen entgehen durch Sonderregelungen 70 Millionen Euro jährlich.

Verständnislosigkeit ruft jedoch hervor, dass Vereine und ihre hauptamtlichen Mitarbeiter zu diesen illegalen Mitteln greifen, obwohl sie bereits von fiskalen und sozialrechtlichen Vorteilen profitieren. Nicht wenige Parlamentarier sind quer durch die Parteienlandschaft überzeugt, dass die hochbezahlten Fußballprofis zu wenig in die Steuerkassen fließen lassen.

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