Eupener Krankenhaus: Dr. Klinkenberg hat Anrecht auf Entschädigung

<p>Dr. Guido Klinkenberg hatte mit seiner Berufungsklage vor dem Lütticher Arbeitsgerichtshof Erfolg. Für die zuständige Kammer ist die Diskriminierung nachgewiesen und das Recht auf Entschädigung somit eröffnet.</p>
Dr. Guido Klinkenberg hatte mit seiner Berufungsklage vor dem Lütticher Arbeitsgerichtshof Erfolg. Für die zuständige Kammer ist die Diskriminierung nachgewiesen und das Recht auf Entschädigung somit eröffnet. | Foto: GE-Archiv

Die zuständige Kammer entschied, dass der Mediziner bei der Verweigerung, ihm eine neue Zulassung als Anästhesist zu gestatten, aufgrund seines Alters diskriminiert worden ist, was ihm das Recht auf Entschädigung eröffnet. Über deren Höhe wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Im April 2018 war der heute 67-Jährige vor dem Gericht Erster Instanz in Eupen mit seiner Klage gescheitert.

Am 29. Dezember 2016 hatte das Krankenhaus am 65. Geburtstag des Arztes dessen Zugangskarte gesperrt und die Passwörter deaktiviert. Der Narkosearzt sprach von Diskriminierung, da noch nie in Eupen eine Arztkarriere mit Vollendung des 65. Lebensjahres gestoppt worden sei, wenn der Mediziner dies nicht ausdrücklich wünschte.

„Liegt es wirklich an dem Alter oder ist es die berüchtigte Retourkutsche?“

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Kommentare

  • Nach der Lektüre des ziemlich holprig (Angst der Journalisten) geschriebenen Artikels, kann ich jedem Eupener nur empfehlen möglichst einen Bogen um die Eupener Justiz zu machen, die offensichtlich mehr beschäftigt ist Politik als Jurisprudenz mit dem grossen "J "zu machen, und sich offensichtlich wieder besseren Wissens als Systemerhalter sieht.

    Bin sehr erleichtert wegen des gerechten Lütticher Urteils

    Dr. Paul Baltus

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