Gesetzesinitiativen, um Honorarzuschläge ganz abschaffen

<p>Zimmerzuschläge in Zwei- und Mehrbettzimmern sind seit 2010 verboten, in Einzelzimmern sind sie nach wie vor erlaubt.</p>
Zimmerzuschläge in Zwei- und Mehrbettzimmern sind seit 2010 verboten, in Einzelzimmern sind sie nach wie vor erlaubt. | Foto: dpa

In Belgien ist es den Ärzten in Krankenhäusern gesetzlich erlaubt, unter bestimmten Umständen Honorarzuschläge zu erheben. Das bedeutet, dass sie je nach Zimmertyp ein Vielfaches der festgelegten Vergütung berechnen können. Darüber hinaus enthält die Krankenhausrechnung mehrere weitere Zuschläge, wie z. B. für das Zimmer und das Material. Diese Zuschläge gehen vollständig zu Lasten des Patienten oder seiner Krankenhausversicherung.

Mit der Zeit hat der Gesetzgeber die Fälle, in denen Zuschläge berechnet werden können, schrittweise reduziert. So wurden beispielsweise im Jahr 2010 Zimmerzuschläge in Zwei- und Mehrbettzimmern verboten. 2013 (klassischer Krankenhausaufenthalt) bzw. 2015 (Tagesklinik) wurden die Honorarzuschläge in Zwei- und Mehrbettzimmern verboten. In Einzelzimmern darf jedoch nach wie vor ein Aufpreis berechnet werden.

Ärzte lehnen Behandlung in Zweibettzimmern ab.

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