Ecuador: Tausende Indigene besetzen Quito

Polizisten sind bei einer Demonstration im Einsatz. Tausende von Angehörigen indigener Völker Ecuadors haben die Hauptstadt Quito besetzt.
Polizisten sind bei einer Demonstration im Einsatz. Tausende von Angehörigen indigener Völker Ecuadors haben die Hauptstadt Quito besetzt. | Foto: dpa

Sie folgten einem Aufruf der Konföderation der Indigenen Völker (CONAIE), um in Quito am Mittwoch gegen die erhöhten Spritpreise und die Erdölförderung in ihren Gebieten zu protestieren. Der Verkehr in dem Andenland wird seit Tagen durch Dutzende Straßenblockaden in 21 Provinzen gelähmt.

Staatschef Lenín Moreno hatte schon am Montag seine Regierung von Quito in die Hafenstadt Guayaquil verlegt, um den Demonstrationen auszuweichen. Dort wurde ein Aufmarsch von indigenen Gruppen von Polizei und Militär gestoppt, erklärte der Gouverneur der Provinz Guayas, Pedro Pablo Duart.

Die Protestwelle begann vor knapp einer Woche, nachdem die Regierung Subventionen der Treibstoffpreise gestrichen hatte. (dpa)

Andere interessante Artikel auf GrenzEcho.net

  • Recep Tayyip Erdogan ist seit dem 28. August 2014 der zwölfte Präsident der Türkischen Republik.

    Politik

    Erdogan erwartet vollständigen Kurden-Rückzug aus Grenzstreifen

    Die Türkei erwartet nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan den Rückzug der kurdischen Kämpfer entlang der kompletten syrisch-türkischen Grenze. Das bestätigte Erdogan mit Blick auf das Abkommen zur Waffenruhe im Nordsyrien-Konflikt am Freitag nach einem Moscheebesuch in Istanbul.

  • Stellte sich in Belgien: Carles Puigdemont.

    Politik

    Puigdemont stellt sich den belgischen Behörden

    Der frühere katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont hat sich am Freitagmorgen bei der Polizei in Brüssel gemeldet, nachdem Spanien einen internationalen Haftbefehl gegen ihn erneuert hatte.

Kommentare

  • ... das hat man gerne ausbeuten und dann nicht an Verträgen halten... ... überall das Gleiche...

Kommentar verfassen

1 Comment