Seit 50 Jahren im Dreiländereck: Polizeiarbeit ohne Grenzen

<p>Polizisten und Politiker vor dem Aachener Rathaus. Man kennt sich über Grenzen hinweg.</p>
Polizisten und Politiker vor dem Aachener Rathaus. Man kennt sich über Grenzen hinweg. | Foto: Klaus Schlupp

Ob die Story stimmt, die Alt-Kriminalkomissar Jürgen Hezel erzählt, sei dahingestellt. Vor Jahrzehnten soll demnach vor Mützenich knapp auf belgischer Seite eine Leiche gelegen haben. Gendarmen haben sie angeblich ein paar Meter nach Deutschland geschoben, einen Tag später war der Tote wieder in Belgien. Die gleiche Geschichte soll sich auch an der deutsch-österreichischen, der belgisch-niederländischen und diversen anderen Grenzen zugetragen haben. Vermutlich ist es eine klassische „moderne Sage“, die am Biertisch geboren wurde.

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Kommentare

  • Lieber Herr Binz, " „Die Deutschen haben das Legalitätsprinzip, wir das Opportunitätsprinzip“, sagt Colling. Die belgische Polizei kann somit freier entscheiden, ob sie eine Straftat verfolgen oder sich im Sinn eines übergeordneten Interesses zurückhalten möchte." Herr Colling hat das gesagt, was in Anführungszeichen steht („Die Deutschen haben das Legalitätsprinzip, wir das Opportunitätsprinzip“). Der folgende Satz ist eine Erläuterung von mir, bei der ich mich möglicherweise geirrt habe.

  • Herr Polizeichef Colling behauptet: "Die belgische Polizei kann somit freier entscheiden, ob sie eine Straftat verfolgen oder sich im Sinn eines übergeordneten Interesses zurückhalten möchte". In Belgien liegen/lagen doch die Entscheidungen nach dem "Opportunitätsprinzip" bei den Staatsanwaltschaften. Oder habe ich da eine Änderung der Gesetzgebung verpasst?

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